Point Alpha startet Frühlingsprogramm 2026 mit Grenzwanderungen und Kunst entlang des Eisernen Vorhangs
Cathleen HövelPoint Alpha startet Frühlingsprogramm 2026 mit Grenzwanderungen und Kunst entlang des Eisernen Vorhangs
Gedenkstätte Point Alpha eröffnet Frühlingsprogramm 2026 mit Führungen und Wanderungen entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs
Zum Start in die Saison 2026 bietet die Gedenkstätte Point Alpha ein vielfältiges Programm mit geführten Touren und Wanderungen entlang der früheren innerdeutschen Grenze. An den Oster- und Pfingstwochenenden können Besucher historische Stätten, Kunstinstallationen und malerische Pfade erkunden. Benedikt Stock, der Geschäftsführer der Stiftung, bezeichnet das Mahnmal als ein "lebendiges Zeugnis der Weltgeschichte".
Die öffentlichen Führungen beginnen am 4. April mit der ersten von drei monatlichen Wanderungen entlang des Grünen Bandes. Die vierstündigen Touren kosten 6,50 Euro (ermäßigt 5,50 Euro) und setzen eine Mindestteilnehmerzahl von zehn Personen voraus. Die Anmeldung schließt jeweils am Vortag um 15 Uhr.
Eine besondere "Weg der Hoffnung"-Führung findet am Karfreitag (3. April) um 11 und 14 Uhr statt. Die zweistündige Route führt zu neun monumentalen Skulpturen von Dr. Ulrich Barnickel, die im ehemaligen Todesstreifen zwischen Hessen und Thüringen aufgestellt sind. Der Eintritt beträgt 5 Euro pro Person.
An den Osterfeiertagen (5.–6. April) und zu Pfingsten (23.–25. Mai) erwarten die Besucher thematische Führungen, Ausstellungen und Wanderungen. Zudem sind private Buchungen nach Voranmeldung möglich.
Das Frühlingsprogramm der Gedenkstätte verbindet Geschichte, Natur und Kunst entlang der einstigen Teilung zwischen Ost und West. Das Angebot reicht von kurzen Skulpturenwanderungen bis zu ganztägigen Touren – für jeden Interesse ist etwas dabei. Für alle Veranstaltungen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich; Gruppengrößen und Anmeldefristen sind klar geregelt.






