Polizei startet Großoffensive gegen illegale Tuning-Szene und Raser an Karfreitag 2026
Cathleen HövelPolizei startet Großoffensive gegen illegale Tuning-Szene und Raser an Karfreitag 2026
Deutsche Polizei verstärkt Kontrollen gegen illegale Autotuning-Bastler und Raserdelikte
Ab Karfreitag, dem 3. April 2026, verschärft die deutsche Polizei ihre Maßnahmen gegen illegale Fahrzeugveränderungen und gefährliches Fahrverhalten. Im Fokus der bundesweiten Aktion, die bereits in ihr fünftes Jahr geht, stehen sogenannte Poser und Rennfahrer, die mit ihren Autos auffällige Stunts oder illegale Straßenrennen veranstalten. Die Polizei in Baden-Württemberg arbeitet dabei eng mit den Behörden anderer Bundesländer zusammen.
Ziel der Kampagne ist es, illegale Autorennen, nicht genehmigte Fahrzeugumbauten und rücksichtsloses Fahrverhalten zu unterbinden. Besonders im Visier der Beamten sind Treffpunkte von Tuning-Fans und Rennfahrern, an denen es in den vergangenen Jahren immer wieder zu tödlichen Unfällen kam.
Allein im Jahr 2025 kontrollierten die Beamten im Rahmen ähnlicher Aktionen über 19.000 Fahrzeuge. Dabei deckten sie tausende Verstöße auf und beschlagnahmten mehr als 1.400 Autos. Die Kontrollen an Karfreitag förderten Jahr für Jahr hunderte Vergehen zutage.
Seit 2021 beteiligen sich alle 16 Bundesländer an den jährlichen Großkontrollen. Die Behörden kündigten an, die Maßnahmen noch konsequenter durchzusetzen – mit mehr Streifen, schärferen Strafen und einer unnachgiebigen Haltung gegenüber Regelbrechern.
Hintergrund der Offensive ist die seit Jahren wachsende Sorge vor illegalen Rennen und manipulierten Fahrzeugen. Die Polizei wird weiterhin gezielt Brennpunkte und Hochrisikofahrer ins Visier nehmen. Das Ziel bleibt unverändert: Die Zahl der Unfälle verringern und die Einhaltung der Verkehrsregeln durchsetzen.






