14 June 2026, 06:12

Potsdamer Toleranzfest vereint Kultur, Sport und Widerstand gegen Extremismus

Toleranzfest in Potsdam - Minister fördert Offenheit

Potsdamer Toleranzfest vereint Kultur, Sport und Widerstand gegen Extremismus

Toleranzfest in Potsdam: Ein Tag des Sports, der Musik und des Zusammenhalts gegen Extremismus

Beim Toleranzfest in Potsdam kamen Einwohner:innen zusammen, um einen Tag lang Sport, Musik und kulturelle Veranstaltungen zu erleben. Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle nutzte die Gelegenheit, um auf den wachsenden Extremismus einzugehen und die Bedeutung des Engagements dagegen zu betonen. Organisiert wurde die Veranstaltung von einem Bündnis lokaler Gruppen, darunter der Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt und der Sportverein SV Babelsberg 03.

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Die Wurzeln des Festivals reichen bis zum historischen Potsdamer Toleranzedikt zurück. 1685 erließ Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst von Brandenburg, das Edikt, um nach dem Dreißigjährigen Krieg französische Hugenotten willkommen zu heißen. Ziel war es, die Region wieder aufzubauen und Toleranz zu fördern.

2008 verabschiedete Potsdam das Neue Toleranzedikt als moderne Erklärung der Offenheit. In diesem Jahr feierte das Festival diese Werte mit einem Programm für alle Altersgruppen. Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel rief über soziale Medien zur Teilnahme auf und würdigte jene, die sich für Demokratie und Vielfalt einsetzen.

Vor Ort warnte Schüle vor den wachsenden Gefahren für die offene Gesellschaft. Sie verwies auf zunehmende Ausgrenzung, extremistische Haltungen und rassistische Übergriffe. Ihr Appell betonte Solidarität und Widerstand gegen diese Entwicklungen.

Das Festival unterstrich das Bekenntnis der Stadt zu Toleranz und Zusammenhalt. Veranstalter:innen und Verantwortliche mahnten, wachsam gegen Extremismus zu bleiben. Die Feier war zugleich eine Hommage an die Vielfalt und eine Erinnerung daran, wie wichtig der fortlaufende Einsatz für demokratische Werte ist.

Quelle