Project Pangea: Wie Blockchain grenzüberschreitende Zahlungen revolutioniert
Philip BinnerProject Pangea: Wie Blockchain grenzüberschreitende Zahlungen revolutioniert
Project Pangea: Eine neue Initiative revolutioniert grenzüberschreitende Transaktionen
Eine neue Initiative mit dem Namen Project Pangea soll grenzüberschreitende Zahlungen grundlegend verändern. Die Plattform wird direkte Tauschgeschäfte zwischen regulierten digitalen Versionen des Euro und des südkoreanischen Won ermöglichen. Führende Finanzinstitute und Technologieanbieter arbeiten zusammen, um dieses Vorhaben umzusetzen.
Ein Konsortium großer Banken hat sich mit Chainlink zusammengeschlossen, um das Projekt zu starten. Ziel ist es, den direkten Austausch von Stablecoins zwischen Euro und Won zu ermöglichen. Dabei kommen synchronisierte Payment-versus-Payment-Mechanismen zum Einsatz, die für sichere und effiziente Transaktionen sorgen.
Das Unternehmen FairSquareLab entwickelt für das Projekt ein auf Blockchain basierendes Devisenabwicklungssystem. Diese Technologie wird parallel zum Pangea-Layer-1-Netzwerk eingesetzt, um Echtzeit-Verarbeitung zu ermöglichen. Chainlink stellt dabei essenzielle Komponenten wie Datenfeeds, netzwerkübergreifende Kompatibilität und die Koordination der Transaktionen bereit.
Die Initiative verbindet zudem die traditionelle Swift-Infrastruktur mit dezentralen Registertechnologien (Distributed Ledger). Die beteiligten Finanzinstitute testen derzeit T+0-Abwicklungen für internationale Überweisungen – also Sofortzahlungen ohne Verzögerung. Dieser Pilotversuch markiert einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung einer Stablecoin-basierten Deviseninfrastruktur.
Project Pangea verspricht schnellere und sicherere grenzüberschreitende Zahlungen. Das System vernetzt regulierte digitale Währungen direkt miteinander und reduziert so Verzögerungen bei der Abwicklung. Finanzinstitute erproben die Technologie bereits in der Praxis, um ihre Alltagstauglichkeit zu bewerten.
