25 June 2026, 14:16

Rekordbeschäftigung in Erneuerbaren Energien – doch neue Gesetze drohen Jobs zu gefährden

Mehr Mitarbeiter als je zuvor in der Erneuerbaren-Energien-Branche

Rekordbeschäftigung in Erneuerbaren Energien – doch neue Gesetze drohen Jobs zu gefährden

Beschäftigung in Deutschlands Erneuerbare-Energien-Branche erreicht 2025 neuen Höchststand

Die Branche der erneuerbaren Energien in Deutschland beschäftigt so viele Menschen wie nie zuvor: 2025 waren es 436.000 Arbeitsplätze – ein Anstieg von fast 4 Prozent gegenüber dem letzten Rekordwert aus dem Jahr 2023. Doch geplante Gesetzesvorhaben der Regierung gefährden nun Tausende dieser Stellen.

Mit Abstand größter Arbeitgeber bleibt die Windenergie mit 172.000 Beschäftigten. Es folgen die Biomasse-Branche mit rund 97.000 Jobs und die Solarenergie mit knapp 90.000 Arbeitsplätzen. Allein die Wärmepumpen-Industrie beschäftigt etwa 72.000 Menschen.

Frühere politische Kurswechsel hatten bereits zu Stellenabbau geführt: Die Kürzung von Solarförderungen und Änderungen bei den Ausschreibungsregeln für Windenergie kosteten Arbeitsplätze in diesen Bereichen. Das Beispiel der Photovoltaik zeigt, dass Wachstum nicht automatisch mehr Jobs bedeutet.

Stabile politische Rahmenbedingungen zogen in der Vergangenheit private Investitionen an und stärkten die Beschäftigung. Doch Forscher warnen, dass neue Gesetze diesen Trend umkehren könnten. Sie betonen, dass Reformen die bestehenden Arbeitsplätze im Sektor schützen müssen.

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Die Belegschaft in der Erneuerbare-Energien-Branche ist auf ein beispielloses Niveau gewachsen. Ohne eine sorgfältige Gestaltung der Politik könnte die anstehende Gesetzgebung diesen Fortschritt jedoch gefährden. Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit, Expansion und Arbeitsplatzsicherheit in Einklang zu bringen.

Quelle