Rheydter Kirche kämpft um Rettung: Volksbank spendet erneut 2.000 Euro für Sanierung
Sigmund FreudenbergerRheydter Kirche kämpft um Rettung: Volksbank spendet erneut 2.000 Euro für Sanierung
Rheydts historisches Wahrzeichen erhält dringend benötigten Schub für die Sanierung
Die Volksbank im Rheinland eG unterstützt erneut die Rettung der denkmalgeschützten Kirche in Rheydt – bereits zum fünften Mal stellt die Bank 2.000 Euro für die Restaurierungsarbeiten bereit. Die Spende kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt, denn ehrenamtliche Helfer und lokale Initiativen kämpfen darum, das marode Bauwerk für kommende Generationen zu erhalten.
In den vergangenen Jahren hat die Kirche mit schweren strukturellen Problemen zu kämpfen gehabt. Im November 2021 musste der Turm abgebaut werden, nachdem Gutachter vor einem Einsturz warnten. Nun liegt der Fokus auf der Instandsetzung der Ost-, Süd- und Westfassaden, wobei die Arbeiten möglichst bald beginnen sollen. Der Bauverein strebt an, den Auftrag bis Ende Juni zu vergeben; die Gerüste könnten dann etwa zwei Monate später aufgestellt werden.
Die Rettung des gesamten Gebäudes erfordert jedoch mehr als handwerkliches Können – sie verlangt auch kreative Lösungen. Angesichts knapper Mittel ist das Projekt auf Fördergelder, Spenden und ungewöhnliche Fundraising-Ideen angewiesen. Derzeit wird ein neuer Slogan entwickelt, um das öffentliche Interesse wachzuhalten und weitere Unterstützung zu mobilisieren.
Das Engagement der Volksbank beschränkt sich dabei nicht auf finanzielle Hilfe. Ein Vertreter der Bank lobte den Einsatz der Ehrenamtlichen, die sich für den Erhalt des Denkmals einsetzen. Die Unterstützung der Kirche entspricht dem Gründungsauftrag der Volksbank: Menschen dabei zu helfen, sich selbst zu helfen. Für die Bank geht es bei dem Projekt um mehr als Steine und Mörtel – es geht um das Wohl der Region und die Bewahrung ihrer Geschichte.
Jede Spende, egal wie klein, bringt die Kirche der vollständigen Restaurierung ein Stück näher. Die 2.000 Euro der Volksbank fließen in den wachsenden Sanierungsfonds, doch es wird noch mehr benötigt. Mit den geplanten Gerüsten und den bevorstehenden Reparaturen läuft die Zeit davon – es gilt, das Bauwerk zu retten, bevor der Verfall weiter fortschreitet.






