Robert Shiller erhält Deutschen Bank-Preis für bahnbrechende Finanzforschung
Cathleen HövelRobert Shiller erhält Deutschen Bank-Preis für bahnbrechende Finanzforschung
Das Center for Financial Studies hat Robert Shiller mit dem Deutsche Bank-Preis für Finanzwirtschaft ausgezeichnet. Die Ehrung wurde am Mittwoch bekannt gegeben und würdigt seine einflussreiche Arbeit in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung. Shiller, Professor an der Yale University, ist für seine Erkenntnisse über Marktverhalten und die Bewertung von Vermögenswerten bekannt.
Der Deutsche Bank-Preis wird alle zwei Jahre an eine führende Persönlichkeit der Finanzökonomie verliehen. Zu den früheren Preisträgern zählen Eugene Fama (2005) und Michael Woodford (2007). Der diesjährige Empfänger, Robert Shiller, trägt den Titel Arthur M. Okun Professor of Economics an der Yale University.
Shiller erlangte Bekanntheit durch sein Buch "Irrationaler Überschwang", in dem er vor dem Börsenkrach im Jahr 2000 warnte. Zudem entwickelte er gemeinsam den Case-Shiller-Index, ein zentrales Instrument zur Erfassung der Wohnimmobilienpreise in den wichtigsten US-Märkten. Mit dem Preis ist eine Dotierung von 64.000 US-Dollar verbunden, die weitere Forschungsarbeiten unterstützen soll.
Die Auszeichnung unterstreicht Shillers langjährige Beiträge zum Verständnis der Finanzmärkte. Seine Arbeiten zur Verhaltensökonomie und zu Spekulationsblasen gelten nach wie vor als richtungsweisend. Mit der Ehrung reiht er sich in den Kreis renommierter Ökonomen ein, die mit dem Deutsche Bank-Preis gewürdigt wurden.






