Rüdiger verteidigt seinen harten Spielstil: "Aggression ist mein Erfolgsrezept"
Cathleen HövelRüdiger verteidigt seinen harten Spielstil: "Aggression ist mein Erfolgsrezept"
Antonio Rüdiger hat seinen aggressiven Spielstil verteidigt, nachdem er für sein hartes Auftreten auf dem Platz Kritik einstecken musste. Der Abwehrspieler von Real Madrid und der deutschen Nationalmannschaft räumt ein, dass einige seiner Zweikämpfe über das Ziel hinausgeschossen sind, betont aber, dass seine Mentalität entscheidend für seinen Erfolg sei.
Im März 2023 war Rüdiger in einen viel diskutierten Vorfall mit Diego Rico von Getafe verwickelt. Rico warf ihm vor, ihn absichtlich ins Gesicht geschlagen zu haben, doch Rüdiger wies die Vorwürfe als übertrieben zurück. Er gab zu, dass sein körperbetonter Stil manchmal an die Grenzen gehe, argumentierte aber, dass ihm dies den Weg an die Spitze geebnet habe.
Seit neun Jahren hat Rüdiger keine Rote Karte mehr gesehen – eine Statistik, mit der er Vorwürfe entkräftet, er sei ein Risiko für sein Team. Seine Spielweise, die darauf abzielt, früh körperliche Akzente zu setzen und an der Grenze des Erlaubten zu agieren, sehe er als Vorteil. Zu seiner Taktik gehört auch die psychologische Vorbereitung, etwa das Studium der Gegner per Video vor Spielen.
Aktuell auf Platz drei der deutschen Innenverteidiger hinter Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck, fordert Rüdiger von der Nationalmannschaft eine kompromisslosere Einstellung. Seiner Meinung nach sei es entscheidend, Gegner unter Druck zu setzen, um bei großen Turnieren wie der Weltmeisterschaft siegreich zu sein. Seine Vision ist ein geschlossener, aggressiver Verbund, der nie nachlässt.
Trotz der Eingeständnisse, in der Vergangenheit Fehler gemacht zu haben, zeigt sich Rüdiger unnachgiebig in Sachen Spielphilosophie. Sein Fokus liegt nun darauf, die deutsche Abwehr zu einer gefürchteten Einheit zu formen. Seine Bilanz und Erfahrung deuten darauf hin, dass seine Methoden auch künftig eine zentrale Rolle in seiner Karriere spielen werden.






