Sabrina Hoffmann verlässt überraschend die Frankfurter Rundschau als Chefredakteurin
Ronald KramerSabrina Hoffmann verlässt überraschend die Frankfurter Rundschau als Chefredakteurin
Sabrina Hoffmann gibt ihren Posten als Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau auf. Sie hatte die Position seit Dezember 2025 inne und verlässt die Mediengruppe auf eigenen Wunsch. Die Zeitung dankte ihr für ihre Leistungen während ihrer Amtszeit.
Hoffmann war die Nachfolgerin von Thomas Kaspar im Chefredakteursamt. Zwischen Kaspars Abgang und ihrer Ernennung hatte Michael Bayer die Funktion kommissarisch ausgeübt. Vor ihrem Wechsel zur Frankfurter Rundschau hatte sie digitale Journalismus-Teams bei BW24, Business Insider und dem Huffington Post geleitet.
Zuvor war sie zudem Chefin von BuzzFeed News. Die Frankfurter Rundschau gehört seit 2018 zur Zeitungsholding Hessen, an der die Ippen-Gruppe mehrheitlich beteiligt ist.
Max Rempel, Geschäftsführer der Frankfurter Rundschau, bestätigte ihren Abschied. Die Ankündigung markiert das Ende ihrer Führungszeit bei der Zeitung. Hoffmanns Ausscheiden folgt auf eine Phase redaktioneller Leitung bei dem Blatt. Die Frankfurter Rundschau bleibt weiterhin im Besitz der Zeitungsholding Hessen. Nun wird nach einer neuen Chefredakteurin oder einem neuen Chefredakteur gesucht, um ihre Nachfolge anzutreten.






