Sachsen-Anhalt setzt auf Wasserstoff und grüne Infrastruktur für die Klimazukunft
Sigmund FreudenbergerSachsen-Anhalt setzt auf Wasserstoff und grüne Infrastruktur für die Klimazukunft
Der Wissenschaftliche Beirat für Klimaschutz Sachsen-Anhalt hat zentrale Prioritäten für die Zukunft des Landes skizziert. Im Mittelpunkt der Empfehlungen stehen der Ausbau der Energieinfrastruktur, die Förderung der Wasserstoffwirtschaft sowie die Stärkung emissionsarmer Verkehrskonzepte. In einem kürzlich an Prof. Dr. Armin Willingmann überreichten Positionspapier legt der Beirat diese Pläne detailliert dar.
Das Dokument bezieht sich auf das Sondervermögen Infrastrukturgesetz (Infra-SVG) und betont die Notwendigkeit langfristiger Investitionen in widerstandsfähige, leistungsstarke und unabhängige Infrastruktur. Die Mittel sollen die Versorgungssicherheit erhöhen, regionale Wirtschaftskreisläufe stärken und den Wandel hin zu einem klimafreundlichen System unterstützen.
In der Stellungnahme hebt der Beirat zudem die Vorteile einer Verknüpfung von Infrastrukturausbau mit Innovation, Energieautonomie und Klimaschutz hervor. Als Leitlinien für die Umsetzung werden der Zukunfts- und Klimaschutzkongress sowie der Klimaschutz-Fachplan des Landes genannt.
Um eine nachhaltige Wirkung zu gewährleisten, sichert der Beirat seine kontinuierliche Begleitung bei der Verwendung des Sondervermögens zu. Ziel ist es, dauerhaften Mehrwert für Infrastruktur und wirtschaftliche Entwicklung zu schaffen. Die aktuelle Amtszeit des Gremiums läuft bis zum 1. Juli 2026; in dieser Zeit wird es die Landesregierung weiterhin zu nachhaltigen Energie- und Klimastrategien beraten.
Die Vorschläge des Beirats zielen darauf ab, die langfristige wirtschaftliche und ökologische Widerstandsfähigkeit Sachsen-Anhalts zu sichern. Durch die Fokussierung auf Energie, Verkehr und Bauwesen sollen Infrastruktur modernisiert und Emissionen reduziert werden. Die Landesregierung wird die Empfehlungen nun für künftige politische Entscheidungen und Förderprogramme prüfen.






