20 June 2026, 20:13

Schulleiter lehnt 150-Euro-Spende für Schwimmkurse aus politischen Gründen ab

Schule lehnt Spende für Schwimmunterricht ab - Weil der Spender konservativ ist

Schulleiter lehnt 150-Euro-Spende für Schwimmkurse aus politischen Gründen ab

Ein Schulleiter in Bremerhaven hat eine Spende von 150 Euro von Jan Timke für die Finanzierung von Schwimmkursen abgelehnt. Die Entscheidung wurde mit politischen Gründen begründet – der Schulleiter erklärte, Timkes Werte stünden im Widerspruch zum gesellschaftlichen Leitbild der Schule. Timke, Mitglied des Bremer Landtags und der Partei Bündnis Deutschland, hatte angeboten, die Kosten selbst zu übernehmen, nachdem er von der Finanzierungslücke erfahren hatte.

Der Streit begann, als ein Bekannter Timke auf die fehlenden Mittel der Schule für die Schwimmkurse aufmerksam machte. Daraufhin bot Timke an, 150 Euro zu spenden, um den Kindern die Teilnahme zu ermöglichen. Der Schulleiter lehnte das Geld jedoch ab und verwies auf politische Unvereinbarkeit.

Timke kritisierte die Entscheidung als politisch motiviert. Er argumentierte, Schulen sollten sich auf die Unterstützung der Kinder konzentrieren und nicht auf die politische Gesinnung von Spendern achten. Zudem warf er dem Schulleiter vor, persönliche Ansichten über die Bedürfnisse der Kinder zu stellen.

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Nach der Absage rief Timke andere gemeinnützige Organisationen in Bremerhaven auf, sich bei ihm zu melden, falls sie die 150 Euro gebrauchen könnten. Später teilte ihm der Schulleiter mit, dass ein anderer Spender gefunden worden sei und die Kurse damit gesichert seien. Timke, der ursprünglich die Protestgruppe Bürger in Wut gegründet hatte, setzt sich seit Langem für eine Entpolitisierung der Schulen ein.

Dank des alternativen Spenders können die Kinder nun am Schwimmunterricht teilnehmen. Timkes Angebot steht weiterhin anderen lokalen Initiativen offen. Der Vorfall zeigt die anhaltenden Spannungen zwischen politischer Neutralität und persönlichen Überzeugungen in öffentlichen Einrichtungen auf.

Quelle