Siemens Mobility und Braunschweig planen gemeinsamen Standortausbau für Schienenleittechnik
Philip BinnerSiemens Mobility und Braunschweig planen gemeinsamen Standortausbau für Schienenleittechnik
Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um den Standort des Unternehmens für Schienenleittechnik und Automatisierung auszubauen. Die Vereinbarung umfasst einen Grundstückstausch sowie zusätzliche Flächen, um künftiges Wachstum zu ermöglichen. Beide Seiten sehen darin einen strategischen Schritt für die Entwicklung der Region.
Im Mittelpunkt des Deals steht ein 20.000 Quadratmeter großes Gelände, das derzeit von Siemens und der Stadt gemeinsam genutzt wird. Durch die Übertragung und den Austausch ausgewählter Parzellen kann das Projekt vorankommen. Dazu gehört auch Platz für eine neue, hochmoderne Produktionshalle.
In den kommenden Monaten wird eine Arbeitsgruppe die Details des Grundstückstauschs konkretisieren. Siemens wird sich zudem an künftigen städtebaulichen Wettbewerben für das Gebiet beteiligen. Geschäftsführer Marc Ludwig bestätigte, dass die Erweiterung dazu beitragen werde, die weltweit steigende Nachfrage nach digitalen Lösungen für Schieneninfrastrukturen zu bedienen.
Bürgermeister Dr. Thorsten Kornblum bezeichnete den Schritt als starkes Bekenntnis zu Braunschweig als Wirtschaftsstandort. Die Stadt erhält Flächen für ihr Bahnstadt-Quartier, während Siemens Raum für die Modernisierung seiner Produktionsanlagen gewinnt.
Der Ausbau wird die Kapazitäten erhöhen und die Fertigungsstandards anpassen, um die digitalisierte Produktion zu unterstützen. Siemens will damit seine Position in der Schieneninfrastrukturtechnologie weiter stärken. Der Grundstückstausch sichert beiden Seiten – dem Unternehmen und der Stadt – gegenseitige Vorteile.
