Streit um Schutz des historischen Wupper-Wehrs: CDU und SPD uneinig über Maßnahmen
Cathleen HövelStreit um Schutz des historischen Wupper-Wehrs: CDU und SPD uneinig über Maßnahmen
Lokale Parteien streiten darüber, wie der historische Wupper-Wehrstau und seine Umgebung am besten geschützt werden können. Sowohl CDU als auch SPD erkennen den Handlungsbedarf, gehen aber in ihren Ansätzen auseinander. Die SPD hat strengere Maßnahmen zum Schutz des Standorts in Wipperkotten vorgeschlagen.
Die Sozialdemokraten setzen sich für einen verstärkten Schutz des Wehrs ein, darunter auch einen größeren Polizeieinsatz. Die CDU hält dies jedoch für unpraktikabel und unrealistisch. Die Sprecherin Nina Wacker argumentiert, der SPD-Antrag gehe über das vernünftige Maß hinaus und sei unverhältnismäßig.
Die Christdemokraten befürworten stattdessen alternative Maßnahmen zur Sicherung des Gebiets, darunter häufigere Streifen und Aufklärungskampagnen für die Öffentlichkeit. Wacker betonte zudem, eine rund-um-die-Uhr-Überwachung sei nicht umsetzbar. Die Partei wird den SPD-Antrag in seiner aktuellen Form ablehnen, bleibt aber kompromissbereit.
Die CDU hat die Stadtverwaltung um eine Bewertung des SPD-Vorschlags gebeten. Wacker hofft auf eine realistische Lösung, die Schutz und Praktikabilität in Einklang bringt.
Beide Parteien verfolgen das gemeinsame Ziel, das historische Wupper-Wehr zu erhalten. Uneinig sind sie sich über Umfang und Machbarkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen. Eine Entscheidung wird von weiteren Gesprächen und der Prüfung des SPD-Antrags durch die Stadt abhängen.






