SUSE feiert erfolgreiches Börsendebüt mit 5 Milliarden Euro Bewertung
Philip BinnerSUSE feiert erfolgreiches Börsendebüt mit 5 Milliarden Euro Bewertung
Der globale Softwarekonzern SUSE gab am 19. Mai 2021 sein Debüt an der Frankfurter Börse. Mit dem Börsengang (IPO) wurden rund 1,1 Milliarden Euro eingeworben, was den Unternehmenswert auf etwa 5 Milliarden Euro beziffert. Nach dem Listing bleibt die Beteiligungsgesellschaft EQT größter Anteilseigner.
Im Rahmen des IPO wurden 37,3 Millionen neue Aktien zu einem Ausgabepreis von 30,00 Euro pro Stück platziert. Die Banken BofA Securities und Morgan Stanley übernahmen als gemeinsame globale Koordinatoren und Konsortialführer die Federführung. Zudem fungierten die Deutsche Bank, Goldman Sachs, Jefferies und J.P. Morgan als weitere Konsortialbanken für die Transaktion.
Die rechtliche Beratung lag in den Händen zweier renommierter Kanzleien: Latham & Watkins vertrat die Emissionsbanken und sorgte für die Einhaltung der Vorschriften sowie die Strukturierung des Deals. Die Kanzlei Freshfields hingegen begleitete EQT und SUSE bei den IPO-Vorbereitungen, darunter die Umstrukturierung der SUSE-Gruppe. Zudem koordinierte sie die Genehmigung des Börsenprospekts mit der luxemburgischen Finanzaufsicht CSSF.
Mit dem abgeschlossenen Börsengang ist SUSE nun öffentlich an der Frankfurter Börse notiert. Die Bewertung des Unternehmens unterstreicht seine Position im Softwaresektor, während EQT als größter Aktionär die Kontrolle behält. Die Erlöse aus dem Börsengang sollen das Wachstum und die operativen Pläne von SUSE vorantreiben.






