07 June 2026, 00:18

SXSW London: Deepfakes verunsichern Prominente wie Katherine Jenkins und Piers Morgan

Piers Morgan: KI ist so mächtig, dass eine Deepfake-Version von mir sogar meine eigene Mutter getäuscht hat - SXSW London

SXSW London: Deepfakes verunsichern Prominente wie Katherine Jenkins und Piers Morgan

KI-generierte Deepfakes sorgen bei SXSW London für Besorgnis

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Die zunehmende Verbreitung von KI-erzeugten Deepfakes hat diese Woche unter Prominenten auf dem SXSW London für Unbehagen gesorgt. Die klassische Sängerin Katherine Jenkins gab zu, dass sie Inhalten auf Plattformen wie TikTok kaum noch vertraut – zu überzeugend seien die Fälschungen. Gleichzeitig enthüllte Moderator Piers Morgan, dass selbst seine eigene Mutter einen Deepfake-Video von ihm nicht als künstlich erkannt habe.

Das SXSW London, das diese Woche stattfindet, versammelt über 800 Redner:innen, Künstler:innen und Filmvorführungen, um über Technologie, Kultur und Medien zu diskutieren. Die Veranstaltung betont ihre Rolle als Forum für offenen Austausch – und verteidigte sogar Morgans Recht, das Festival selbst zu kritisieren.

Morgan hatte wiederholt vor der Verbreitung von KI-generierten Clips gewarnt, die seine Stimme und sein Aussehen imitieren. Er behauptet, sein Abbilder würden in gefälschten Ausschnitten verwendet, die vorgaukeln, von seiner Sendung zu stammen. Auch Jenkins gestand, kurzzeitig auf KI-generierte Videos hereingefallen zu sein, die angeblich Morgan zeigen sollten.

Trotz der Bedrohung durch Deepfakes zeigt sich der Moderator überzeugt, in Diskussionen nach wie vor überzeugender zu argumentieren als jede KI. Allerdings äußerte er Frustration darüber, dass das SXSW London den YouTube-Kommentator Cenk Uygur nicht öffentlich verteidigt habe, nachdem die britische Regierung ihm die Einreise verwehrt hatte. Uygur war gemeinsam mit seinem Kollegen Hasan Piker vom Innenministerium mit einem Einreiseverbot belegt worden – eine Entscheidung, die von Befürwortern der Meinungsfreiheit scharf kritisiert wird.

Die Debatte über Deepfakes und freie Meinungsäußerung hält an, während das SXSW London die Auswirkungen von KI thematisiert. Sowohl Morgan als auch Jenkins unterstreichen die Schwierigkeiten, echtes von künstlichem Content zu unterscheiden. Die Veranstaltung bleibt dabei ihrem Grundsatz des offenen Dialogs treu – auch angesichts anhaltender Kontroversen um Einreiseverbote und KI-generierte Medien.

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