07 June 2026, 18:16

SXSW London in der Kritik nach Einreiseverbot für Cenk Uygur und Hasan Piker

Piers Morgan findet, SXSW London hätte mehr für Cenk Uygur tun können, nachdem er aus dem UK ausgewiesen wurde: 'Ich bin ein bisschen enttäuscht'

SXSW London in der Kritik nach Einreiseverbot für Cenk Uygur und Hasan Piker

Kontroverse um SXSW London nach Einreiseverbot für zwei prominente Redner

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Die diesjährige Ausgabe des SXSW London steht in der Kritik, nachdem die beiden bekannten Persönlichkeiten Cenk Uygur und Hasan Piker die Einreise nach Großbritannien verweigert wurde. Das Festival, das in diesem Jahr zum zweiten Mal stattfindet, läuft noch bis zum 6. Juni im Londoner Stadtteil Shoreditch. Piers Morgan, der am Donnerstag bei der Veranstaltung sprach, nutzte seinen Auftritt, um die Reaktion der Organisatoren auf die Einreiseverbote scharf zu kritisieren.

Uygur sollte ursprünglich sowohl beim Festival als auch in einem separaten Vortrag an der Universität Oxford auftreten, doch das britische Innenministerium blockierte seine Einreise. Das Verbot löste heftige Reaktionen aus. Morgan argumentierte, die Entscheidung sei auf Uygurs Kritik an der israelischen Regierung zurückzuführen. Zudem äußerte er sich enttäuscht über den Umgang des Festivals mit der Situation und stellte dessen Haltung zur Meinungsfreiheit infrage.

Während seiner eigenen Session konfrontierte Morgan die Veranstalter direkt mit ihrer Reaktion auf die Vorfälle. Trotz der Kontroverse betonte das SXSW London später erneut seine Unterstützung für Morgans Recht, seine Ansichten frei zu äußern.

In einer weiteren Äußerung griff Morgan auch Prinz Harry und Meghan Markle an. Er warf dem Paar Heuchelei vor, da sie ein Foto ihrer Tochter öffentlich geteilt hätten, während sie gleichzeitig für strengere Datenschutzbestimmungen eintreten.

Die Einreiseverbote für Uygur und Piker haben das SXSW London unter Druck gesetzt. Zwar läuft das Festival noch bis zum 6. Juni weiter, doch der Vorfall wirft Fragen zu seinem Umgang mit politischer Rede auf. Unterdessen haben Morgans Kommentare die Debatte über Meinungsfreiheit und die Widersprüchlichkeit im Handeln öffentlicher Persönlichkeiten weiter angeheizt.

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