Theologin Guidero plädiert für stärkere ökumenische Zusammenarbeit in Europa
Cathleen HövelTheologin Guidero plädiert für stärkere ökumenische Zusammenarbeit in Europa
Die Theologe Kirsten Guidero traf sich kürzlich mit ökumenischen Führungskräften im Ökumenischen Zentrum in Frankfurt am Main. Bei dem Treffen ging es um Möglichkeiten, die christliche Zusammenarbeit in Europa und darüber hinaus zu stärken.
Während der Gespräche sprach sich Guidero für die Charta Oecumenica aus, eine Initiative, die darauf abzielt, die Partnerschaften zwischen den Kirchen in Europa zu vertiefen. Zudem berichtete sie über die Fortschritte im Dialog zwischen der Episkopalkirche der USA und der Methodistischen Kirche, der sich der vollen Kirchengemeinschaft nähert.
Verena Hammes, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), begrüßte den internationalen Austausch. Die ACK, die 25 Kirchen und Konfessionen vertritt, setzt sich für gemeinsames Zeugnis, Gerechtigkeit, Frieden und den Schutz verfolgter Christen ein. Guidero zeigte besonderes Interesse an den Ressourcen der ACK für lokale Gemeinden und ökumenische Projekte.
Guidero verwies zudem auf die gemeinsamen Herausforderungen, vor denen Kirchen in Europa und weltweit stehen. Die Episkopalkirche pflegt bereits volle Kirchengemeinschaft mit acht anderen Kirchen – ein Beleg für ihr langjähriges Engagement für die Einheit.
Die Gespräche unterstrichen die Bedeutung ökumenischer Zusammenarbeit bei der Bewältigung gemeinsamer Aufgaben. Die ACK bleibt eine zentrale Kraft für die Förderung der Einheit zwischen den verschiedenen christlichen Traditionen. Das Treffen machte deutlich, dass die Bemühungen um eine Ausweitung der Kooperation und gegenseitigen Unterstützung weitergehen.
