Titisee-Neustadt stimmt über klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2040 ab
Philip BinnerTitisee-Neustadt stimmt über klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2040 ab
Titisee-Neustadt stimmt im April über neuen kommunalen Wärmeplan ab
Im kommenden April soll in Titisee-Neustadt über einen neuen kommunalen Wärmeplan abgestimmt werden. Das Konzept skizziert den Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2040. Gleichzeitig werden die Verantwortlichen Zwischenziele für 2030 prüfen sowie Sofortmaßnahmen zur Reduzierung der Emissionen festlegen.
Grundlage des Plans ist eine Analyse des aktuellen Wärmebedarfs und der bestehenden Versorgungsstrukturen in der Stadt. Dabei sollen Potenziale für Energieeinsparungen und der Ausbau erneuerbarer Energien identifiziert werden. Zu den ersten Schritten gehört die energetische Sanierung von Gebäuden im Stadtteil Neustadt, um deren Effizienz zu steigern.
Ein weiterer zentraler Baustein ist die Erweiterung des bestehenden Fernwärmenetzes. Zudem stehen die Modernisierung kommunaler Gebäude und der Vorantrieb von Windenergieprojekten auf der Agenda. Die Kosten für die Erarbeitung des Plans belaufen sich auf rund 72.000 Euro, die größtenteils aus öffentlichen Mitteln finanziert werden.
Bis 2030 will die Stadt konkrete Meilensteine erreichen, bevor 2040 die vollständige Klimaneutralität angestrebt wird. Ein detailliertes Szenario für das Jahr 2040 soll langfristige Entscheidungen zu Infrastruktur und Energieversorgung steuern.
Die endgültige Beschlussfassung über den Wärmeplan erfolgt am 28. April 2026 durch den Gemeinderat. Bei einer Zustimmung beginnen die Maßnahmen mit Effizienzsteigerungen und dem Ausbau der Netze. Ziel ist es, die Wärmeversorgung in Titisee-Neustadt bis 2040 vollständig auf erneuerbare und klimafreundliche Quellen umzustellen.






