06 May 2026, 06:28

Versicherungsmarkt 2025: Robustes Wachstum trotz Klimarisiken und steigender Schadenskosten

Blauer Hintergrund mit weißer Schrift, die besagt, dass Millionen von Amerikanern durchschnittlich 800 USD pro Jahr an den Gesundheitsversicherungsprämien unter dem Inflation Reduction Act sparen, mit einem Logo in der Mitte.

Versicherungsmarkt 2025: Robustes Wachstum trotz Klimarisiken und steigender Schadenskosten

Deutscher Versicherungsmarkt zeigt 2025 Widerstandsfähigkeit

Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen verzeichnete der deutsche Versicherungsmarkt 2025 ein robustes Wachstum bei den Prämieneinnahmen. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) berichtete, legten die meisten Sparten zu, doch warnen Experten vor steigenden Schadenskosten durch klimabedingte Risiken.

Besonders dynamisch entwickelte sich die Lebensversicherung, deren Prämienvolumen um 5,1 % auf 99,4 Milliarden Euro anstieg. Den größten Zuwachs verzeichneten dabei Einmalbeitragsverträge mit einem Plus von 16,9 %. Auch die private Krankenversicherung (PKV) verbuchte ein starkes Wachstum: Hier stiegen die Prämieneinnahmen um 7,3 % auf 54,4 Milliarden Euro.

Im Bereich der Schaden- und Unfallversicherung trug vor allem die Kfz-Versicherung zum Aufschwung bei – die Prämien kletterten um 7,7 % auf 99,7 Milliarden Euro. Nach einer Phase mit Unterwriting-Verlusten kehrte diese Sparte 2025 wieder in die Gewinnzone zurück.

Für 2026 prognostiziert der GDV ein Plus von 5,2 % in der Schaden- und Unfallversicherung. Noch stärker soll die private Krankenversicherung wachsen: Hier wird ein Anstieg um 10,5 % erwartet. Die Lebensversicherung hingegen wird voraussichtlich nur noch um 1,1 % zulegen, gestützt durch ein Wachstum der Einmalbeitragsverträge um 4,8 %.

Trotz der positiven Aussichten warnt der GDV vor den Folgen extremer Wetterereignisse, die die Schadenskosten in die Höhe treiben könnten. Da klimabedingte Schäden häufiger werden, drohen den Versicherern zunehmende finanzielle Belastungen.

Ausblick: Wachstum trotz Klimarisiken Mit stabilen Wachstumsprognosen – insbesondere in der Kranken- und Sachversicherung – geht die Branche in das Jahr 2026. Doch die Zunahme klimabedingter Risiken könnte einen Teil der Gewinne durch höhere Schadenszahlungen auffressen. Entscheidend wird sein, wie es der Branche gelingt, das Prämienwachstum mit den wachsenden Herausforderungen durch Extremwetter in Einklang zu bringen.

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