Warnstreik in Hessen: Öffentlicher Dienst kämpft um 7 Prozent mehr Lohn
Cathleen HövelWarnstreik in Hessen: Öffentlicher Dienst kämpft um 7 Prozent mehr Lohn
Beschäftigte im öffentlichen Dienst Hessens kämpfen für bessere Bezahlung und Arbeitsplatzsicherheit
Am Freitag wird ein Warnstreik der Gewerkschaft ver.di in Wiesbaden die Arbeit in Ministerien, Behörden und am Hessischen Staatstheater lahmlegen. Angestellte, Auszubildende und studentische Hilfskräfte beteiligen sich an der Aktion für fairere Arbeitsbedingungen.
Ab 10 Uhr beginnt die Kundgebung am Schiller-Denkmal vor dem Staatstheater. Die Protestierenden fordern höhere Löhne, sichere Verträge und bessere Sozialleistungen für rund 58.000 Landesbedienstete.
Die Gewerkschaft pocht auf eine Lohnerhöhung von 7 Prozent – mindestens jedoch 300 Euro mehr im Monat. Zudem verlangt sie eine Jahresprämie in Höhe eines Monatsgehalts. Praktikant:innen und Auszubildende fordern eine Wohnkostenpauschale von 50 Euro sowie die Zusage auf eine Festanstellung nach der Ausbildung. Auszubildende verlangen zusätzlich 200 Euro monatlich.
Auch studentische Beschäftigte erheben ihre Stimme: Sie bestehen darauf, in Tarifverträge einbezogen zu werden. Die Gewerkschaft betont, dass eine mögliche Einigung gleichermaßen für Beamt:innen gelten muss – niemand dürfe zurückgelassen werden.
Der Freitagstreik unterstreicht den wachsenden Druck der Landesbediensteten auf bessere Arbeitsbedingungen. Die Forderungen umfassen Lohnerhöhungen, Jobgarantien und faire Behandlung in allen Bereichen. Ob die Verhandlungen zu konkreten Verbesserungen für die Beschäftigten in Hessen führen, bleibt abzuwarten.






