Wegner plant 20.000 Wohnungen am Rand des Tempelhofer Felds – trotz Volksentscheid von 2014
Ronald KramerWegner plant 20.000 Wohnungen am Rand des Tempelhofer Felds – trotz Volksentscheid von 2014
Berliner Regierungsbürgermeister Kai Wegner hat vorgeschlagen, am Rand des Tempelhofer Felds neuen Wohnraum zu schaffen. Das Vorhaben sieht den Bau von über 20.000 Wohnungen für mehr als 50.000 Bewohnerinnen und Bewohner vor. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 59 Prozent der Berlinerinnen und Berliner diese Pläne für eine maßvolle Bebauung der äußeren Bereiche befürworten.
2014 hatte ein Volksentscheid jegliche Bebauung auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens verboten. Das Tempelhof-Gesetz schützt 200 Hektar offene Wiesenflächen, die auch im neuen Vorschlag unangetastet bleiben sollen.
Eine Gruppe von Architekten stellte kürzlich einen Entwurf vor, der den Bau von rund 21.000 Wohnungen auf etwa einem Drittel des Geländes vorsieht. Wegner prüft nun die finanzielle Machbarkeit dieses Ansatzes. Das Land Berlin könnte das Projekt federführend umsetzen, während die Finanzsenatorin bewertet, ob es wirtschaftlich sinnvoll ist.
Der Vorschlag konzentriert sich auf die Entwicklung der äußeren Bereiche des Tempelhofer Felds. Bei einer Genehmigung würden Tausende neue Wohnungen entstehen, während der Großteil der Freiflächen erhalten bliebe. Der nächste Schritt hängt von der finanziellen Prüfung und der öffentlichen Unterstützung ab.






