Weihenstephan setzt auf grüne Logistik mit Batterie-Lade-Depot für Elektro-Lkw
Philip BinnerWeihenstephan setzt auf grüne Logistik mit Batterie-Lade-Depot für Elektro-Lkw
Staatsbrauerei Weihenstephan eröffnet Batterie-gestütztes Lade- und Energiedepot für Elektro-Lkw in Freising
Die Staatsbrauerei Weihenstephan hat in Freising ein mit Batteriespeichern unterstütztes Lade- und Energiedepot für Elektro-Lkw in Betrieb genommen. Das gemeinsam mit Delta Charge entwickelte Projekt ist eines der ersten seiner Art an einer großen deutschen Brauerei. Es vereint Schnellladetechnik, Batteriespeicher, Solarstrom und ein KI-gestütztes Energiemanagementsystem.
Die Anlage verfügt über zwei deckenmontierte Schnellladestationen, die jeweils eine Leistung von 150 kW bieten. Ein Batteriespeicher liefert 125 kW Leistung und eine Kapazität von 257 kWh, mit der Option, auf 375 kW und 771 kWh ausgebaut zu werden. Der Speicher ist an die bestehende 380-kWp-Solaranlage des Standorts angeschlossen, sodass lokal erzeugter Solarstrom die Ladeinfrastruktur versorgt.
Ein KI-basiertes Steuersystem regelt die Energieverteilung zwischen Solarmodulen, Batteriespeicher und Ladestationen. Diese Konfiguration ermöglicht eine effiziente Nutzung erneuerbarer Energien für die Elektro-Lkw. Das Konzept ist skalierbar und lässt sich auf andere Logistik- und Industrieanwendungen übertragen.
Die Brauerei betrachtet den Umstieg auf Elektro-Lkw als zentralen Baustein ihrer Nachhaltigkeits- und Dekarbonisierungsstrategie. Die Projektpartner betonen die wachsende Bedeutung der Verknüpfung von Elektro-Lkw, Batteriespeichern und intelligentem Energiemanagement in modernen Betriebsabläufen.
Das neue Depot unterstützt Weihenstephans Bestrebungen für eine grüne Logistik. Es zeigt, wie erneuerbare Energien und fortschrittliche Technologie gemeinsam Emissionen reduzieren können. Die Anpassungsfähigkeit des Systems könnte den Weg für ähnliche Lösungen in anderen Branchen ebnen.






