Wiesbaden fördert acht innovative Kunstprojekte mit Stipendien und Konzeptgeldern
Philip BinnerWiesbaden fördert acht innovative Kunstprojekte mit Stipendien und Konzeptgeldern
Wiesbaden hat seine Förderung der darstellenden Künste ausgeweitet und vergibt Arbeitsstipendien sowie Konzeptförderungen. Eine fünfköpfige Jury wählte acht Künstler:innen und Projekte aus, die in den Genuss der finanziellen Unterstützung kommen. Die Initiative zielt darauf ab, Kreativität und Publikumseinbindung in der lokalen Kunstszene zu stärken.
Sechs Künstler:innen erhielten Arbeitsstipendien für ihre anstehenden Projekte. Moritz Buch wird Nationalismus Reloaded – 20 Jahre nach dem „Sommermärchen“ umsetzen, eine Arbeit, die sich mit nationaler Identität auseinandersetzt. Elena Packhäuser entwickelt Herland, während Katharina Heißenhuber an Musikalischen Hybriden arbeitet – einem Projekt, das verschiedene musikalische Traditionen verbindet.
Lena Kunz erhielt ein Stipendium für Tauchgänge (((((((( von Echos & Geistern (((((((((((( – eine experimentelle Performance. Matthew Tosas Tanzforschung: Warum hält sich das Patriarchat? erforscht Geschlechterdynamiken durch Bewegung. Ann Kathrin Pfahlers Projekt Von Astronauten und Tiefseetauchern // UFO verbindet Science-Fiction mit Performance-Kunst.
Neben den Einzelstipendien entwickeln Nora Koschel-Gelecker und Christiane Stahl SpielRaum: Interaktives Theater für junge Menschen. Das Projekt motiviert junges Publikum, die Aufführung aktiv mitzugestalten. Im Mittelpunkt steht die Partizipation – Zuschauer:innen können eingreifen und den Verlauf beeinflussen.
Die Förderung unterstreicht Wiesbadens Engagement für die Stärkung der darstellenden Künste. Die ausgewählten Projekte decken ein breites Themenspektrum ab – von politischer Reflexion bis hin zu interaktivem Theater. Mit der finanziellen Unterstützung der Stadt können die Künstler:innen nun ihre Vorhaben umsetzen.






