Wiesbaden schafft grünes Vorbildquartier auf altem US-Gelände
Wiesbaden verwandelt ein ehemaliges US-Militärgelände in ein modernes Wohnviertel. Das Projekt Kastel Housing Area soll ein grünes, vernetztes Quartier mit rund 250 Wohnungen entstehen lassen. Bürgermeister Gert-Uwe Mende betont, dass es nicht nur um den Bau von Häusern gehe, sondern um die Schaffung hochwertiger Lebensräume.
Federführend bei der Entwicklung ist die GWW Wiesbadener Wohnbaugesellschaft, die ein vielfältiges Wohnangebot plant. Dazu gehören Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen, hausähnliche Einheiten sowie Gemeinschaftswohnformen wie Cluster-Wohnungen und Wohngemeinschaften. Die Bewerbungen für die Wohnungen sollen im Juni 2027 starten.
Das Vorhaben orientiert sich an fünf Grundsätzen nachhaltiger Stadtentwicklung: Im Mittelpunkt stehen soziale Vielfalt, Klimabewusstsein und ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Neben Wohnraum entstehen auch Flächen für Bildung, Kultur und Gewerbe.
Nach der voraussichtlichen Zustimmung des Stadtrats im Juli beginnen Bürgerbeteiligung und Fachdialoge. Ziel ist es, neue Maßstäbe für städtisches Wachstum zu setzen – bei gleichbleibend hoher Lebensqualität. Aus der ehemaligen Kaserne wird so ein Vorbildprojekt, das Entwicklung mit ökologischen und sozialen Ansprüchen in Einklang bringt.
Nach Fertigstellung bietet das Kastel Housing Area bis zu 250 neue Wohnungen in einem gut angebundenen, umweltfreundlichen Quartier. Das Projekt unterstreicht Wiesbadens Engagement für nachhaltiges und inklusives Stadtleben. Die Bewohner erwarten eine Mischung aus Wohnformen, Grünflächen und gemeinwohlorientierten Einrichtungen.






