Wiesbaden stärkt Schulsozialarbeit an Grundschulen in benachteiligten Vierteln
Cathleen HövelWiesbaden stärkt Schulsozialarbeit an Grundschulen in benachteiligten Vierteln
Wiesbaden baut Schulsozialarbeit an Grundschulen aus
Die Landeshauptstadt Wiesbaden erweitert ihre Programme zur Schulsozialarbeit an Grundschulen in der gesamten Stadt. Mit der Maßnahme sollen Kinder und Familien – insbesondere in benachteiligten Stadtteilen – gezielter unterstützt werden. Ein aktueller Bericht über die Initiative steht nun auf der offiziellen Website der Stadt zum Download bereit.
Seit 35 Jahren ist die Schulsozialarbeit ein zentraler Baustein in Wiesbaden. Wie Patricia Becher, Leiterin des Sozialdezernats, erklärt, ist sie mittlerweile als verbindliches Angebot der Jugendhilfe nach § 13a des Achten Buchs Sozialgesetzbuch (SGB VIII) verankert. Im Laufe der Zeit hat sich ihr Aufgabenbereich deutlich erweitert: Sie bietet Schülerinnen und Schülern sowie Eltern Stabilität, Beratung und praktische Hilfe im Alltag.
Von der aktuellen Ausweitung profitieren unter anderem die Johannes-Maaß-Schule, die Karl-Gärtner-Schule und die Otto-Stückrath-Schule. Becher betont die Bedeutung frühzeitiger Förderung: „Gerade Grundschulen brauchen diese Unterstützung besonders.“ Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter leisten zudem einen wichtigen Beitrag, um inklusive und willkommene Lernumgebungen zu schaffen.
Das Sozialdezernat hat einen ausführlichen Bericht über das Programm veröffentlicht. Darin werden der aktuelle Stand der Schulsozialarbeit sowie ihre Auswirkungen auf die lokalen Gemeinschaften dargestellt. Das Dokument ist auf der Website der Stadt abrufbar.
Durch die Erweiterung erhalten Grundschulen in sozial benachteiligten Vierteln zusätzliche Ressourcen. Die Schulsozialarbeit wird weiterhin essenzielle Hilfsangebote für Familien bereitstellen und dazu beitragen, förderliche Lernbedingungen zu schaffen. Der Bericht unterstreicht das langfristige Engagement der Stadt für den Kinder- und Jugendschutz.






