Wiesbadens Ruderverein kämpft um Rettung der Saison nach Bootshaus-Schließung
Philip BinnerWiesbadens Ruderverein kämpft um Rettung der Saison nach Bootshaus-Schließung
Wiesbadens Rudergemeinde steht vor dem Aus: Schließung des Bootshauses gefährdet die Saison
Die Rudergemeinde in Wiesbaden steckt in der Krise: Das Bootshaus des Wiesbadener Rudervereins Biebrich 1888 musste wegen schwerer Korrosion an der Stahlkonstruktion geschlossen werden. Die Folge: Boote liegen brach, Nachwuchsathleten können nicht trainieren – und verärgert demonstrierten Ruderer bereits vor dem Rathaus für eine Lösung.
Das als einsturzgefährdet eingestufte Gebäude zwang den Verein, alle Aktivitäten sofort einzustellen. Ohne Zugang zu ihren Booten können die Jugendmannschaften das Training nicht wiederaufnehmen – die gesamte Rudersaison 2022 steht auf dem Spiel. Die Stadt hat eine Frist bis zum 31. März 2022 gesetzt, um eine tragfähige Lösung zu finden.
Dringend wird nun eine Übergangslösung benötigt – idealerweise eine provisorische Bootshalle oder ein umfunktionierbarer Raum mit grundlegender Infrastruktur. Die Ersatzunterkunft muss sanitäre Einrichtungen, direkten Hafenanschluss und einen Anlegesteg bieten, um den Trainingsbetrieb aufrechtzuerhalten. Parallel wurde die Projektleitung für ein neues, schwimmendes Bootshaus an die SEG – Stadterneuerungsgesellschaft Wiesbaden übergeben.
Um die akuten Probleme zu lösen, findet am 31. Januar ein Runden Tisch statt. Dort sollen Vertreter alternative Standorte, nächste Schritte und langfristige Planungen erörtern. Wann ein neues Schwimmbootshaus fertiggestellt sein könnte, ist jedoch noch völlig offen.
Die Zukunft des Vereins hängt nun davon ab, ob bis zum März eine kurzfristige Lösung gefunden wird. Scheitert dies, droht der komplette Ausfall der Rudersaison. Die anstehende Gesprächsrunde wird zeigen, ob das Training wieder starten kann – oder ob weitere Verzögerungen drohen.






