"Wohnen im Wandel": Marburger Ausstellung zeigt zukunftsweisende Wohnkonzepte
Cathleen Hövel"Wohnen im Wandel": Marburger Ausstellung zeigt zukunftsweisende Wohnkonzepte
Neue Ausstellung "Wohnen im Wandel" ab 30. März im Marburger Rathaus
Am 30. März um 16:00 Uhr eröffnet im Marburger Rathaus die Ausstellung "Wohnen im Wandel". Zur Eröffnungsveranstaltung sprechen Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies sowie Prof. Dr. Björn Egner, der in einem Hauptvortrag die aktuellen Herausforderungen des Wohnungsmarktes thematisiert. Bis zum 10. April können Besucherinnen und Besucher die Schau während der regulären Öffnungszeiten kostenfrei besichtigen.
Die Ausstellung beleuchtet Wohnbedürfnisse in verschiedenen Lebensphasen und präsentiert persönliche Erfahrungen Betroffener. Ziel ist es, eine Diskussion über bezahlbare, flexible und nachhaltige Wohnlösungen anzuregen.
Am 7. April um 16:00 Uhr halten Petra Engel und Rose Michelsen einen Vortrag zum Thema "Wohnen in der zweiten Lebenshälfte". Dabei stellen sie altersgerechte Wohnkonzepte vor, die speziell auf ältere Menschen zugeschnitten sind. Zwei Tage später, am 9. April, veranstaltet das Stadtplanungsamt eine Podiumsdiskussion unter dem Titel "Marburg: Wohnraum für vielfältige Zielgruppen schaffen"*.
Marburg hat bereits Maßnahmen ergriffen, um den Wohnraumbedarf zu decken: In den Neubaugebieten Richtsberg, Ortenberg und Südviertel entstehen kompakte, energieeffiziente Häuser für junge Familien. Rund um den Schlossberg gibt es barrierefreie Wohnungen für Senioren. Zudem werden ältere Gebäude saniert, um Energieeffizienz und Wohnqualität zu verbessern.
Die Ausstellung ist im Foyer des Rathauses (Erdgeschoss) von Montag bis Freitag – an Wochenenden und Feiertagen geschlossen – zu sehen. Zur Eröffnung wird um eine Anmeldung über die Website der FES gebeten.
Nach zwei Wochen mit Fachvorträgen und Präsentationen endet die Schau am 10. April. Die Veranstalter hoffen, dass die Ausstellung Impulse für inklusive und ressourcenschonende Wohnkonzepte setzt. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen und die Teilnahme an den Diskussionen sind für die Öffentlichkeit kostenfrei.






