Zukunft der Old Texas Town in Spandau: Verhandlungen gescheitert – jetzt droht die Räumungsklage
Cathleen HövelZukunft der Old Texas Town in Spandau: Verhandlungen gescheitert – jetzt droht die Räumungsklage
Verhandlungen über die Zukunft der Old Texas Town in Berlins Bezirk Spandau gescheitert
Die Gespräche über die Zukunft des Freizeitparks Old Texas Town im Berliner Bezirk Spandau sind gescheitert. Beteiligt waren der Grundstückseigentümer, die Firma Dr. Aldinger & Fischer, sowie das örtliche Bezirksamt. Beide Seiten konnten sich nicht auf eine langfristige Nutzung des Geländes einigen.
Das Bezirksamt Spandau hatte zunächst eine dauerhafte Sicherung des Standorts angestrebt, rückte später jedoch von dieser Position ab. Zuerst wurde eine Laufzeit von zwölf Jahren vorgeschlagen, dann auf acht Jahre reduziert. Der Eigentümer lehnte hingegen eine Verlängerung über eine fünfjährige Übergangsregelung hinaus ab.
Auch den Vorschlag des Eigentümers für eine fünfjährige Übergangslösung lehnte das Bezirksamt ab. Es begründete dies mit der Notwendigkeit von Planungssicherheit für alle Beteiligten und wies den Vorwurf zurück, keine Rechtssicherheit bieten zu wollen. Ein zentraler Streitpunkt war der Wunsch des Eigentümers nach einer mittelfristigen gewerblichen Entwicklung des Geländes – was nach dem aktuellen Bebauungsplan jedoch nicht zulässig ist.
Der endgültige Bruch erfolgte, nachdem das Bezirksamt die Erteilung einer vorläufigen Baugenehmigung verweigerte. Da der Pachtvertrag des Old Texas Town-Vereins bereits ausgelaufen ist, hat der Eigentümer nun Klage auf Räumung gegen die Betreiber eingereicht.
Der Verein möchte zwar auf dem Gelände bleiben, sieht sich jedoch mit rechtlichen Schritten konfrontiert. Die wechselnden Forderungen des Bezirksamts und die Baupläne des Eigentümers führten in eine unlösbare Pattsituation. Der Fall wird nun vor Gericht ausgetragen.






