24 May 2026, 06:28

"Zwei Hasen auf einmal jagen": Eine schrille Farce bezaubert Nischni Nowgorod bis zum Saisonfinale

Hochzeitsbetrug

"Zwei Hasen auf einmal jagen": Eine schrille Farce bezaubert Nischni Nowgorod bis zum Saisonfinale

Das Theater „Komediya“ in Nischni Nowgorod beendet seine Spielzeit mit einer temperamentvollen musikalischen Farce.„Zwei Hasen auf einmal jagen“ bringt die schrille Komödie zurück auf die Bühne – gespickt mit überzeichneten Charakteren, schnellebigem Wortwitz und opulenten Tanzszenen. Die Inszenierung unter der Regie von Anna Feketa bietet eine frische Interpretation der klassischen Geschichte von verwickelten Liebesaffären und missglückten Intrigen.

Diese Version von „Zwei Hasen auf einmal jagen“ ist keine einfache Bühnenadaption des sowjetischen Films, sondern eine moderne Neuerschaffung, die das Geschehen vom Kiew der Vorlage ins Odessa der 1920er Jahre verlegt. Regisseurin und Choreografin Anna Feketa hat die Handlung in ein farbenfrohes Spektakel verwandelt, das auf große musikalische Nummern setzt und den Dialog zugunsten visueller Pracht zurücknimmt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Im Mittelpunkt steht Pronja, eine naive Provinzträumerin, verkörpert von Polina Loboda. Ihr Weg vom weltfremden Idealismus zu einem klareren Verständnis von Glück treibt die Handlung voran. Ihr gegenüber steht Swirid Petrowitsch Golochwastow, ein schlauer Schlawiner, gespielt von Maxim Michaljow. In eine lieblose Ehe mit Gala (Maria Obolenskaja) gezwungen, entwirren sich seine Pläne in chaotischer Manier.

Mitten im Wirbel der Ereignisse sticht Olga Konowalowas Khimka als einzige Stimme der Vernunft hervor. Die Produktion glänzt zudem mit einer überdrehten Parodie auf eine prunkvolle Hochzeit im Hause Silberman, die Satire und Spektakel vereint. Die letzte Vorstellung findet am 2. Juli statt und bildet den Abschluss der Theatersaison.

Die Inszenierung des „Komediya“-Theaters verbindet beißenden Humor, mitreißende Choreografie und ein neu interpretiertes Finale. Durch die Verlegung der Handlung ins Odessa der 1920er Jahre verleiht sie der klassischen Farce eine kühne, moderne Energie. Das Publikum darf sich auf ein temporeiches, visuell opulentes Schauspiel freuen – ein würdiger Saisonabschluss.

Quelle