2,8 Millionen Euro für Schwimmbäder: Wie der Kreis Offenbach seine Bäder modernisiert
Ronald Kramer2,8 Millionen Euro für Schwimmbäder: Wie der Kreis Offenbach seine Bäder modernisiert
Der Kreis Offenbach hat seit 2019 im Rahmen des Schwimmbäder-Investitions- und Modernisierungsprogramms (SWIM) fast 2,8 Millionen Euro an Fördergeldern erhalten. Das Programm unterstützt Sanierungen und Neubauten öffentlicher Bäder in ganz Hessen. Bisher haben zehn Kommunen im Kreis 13 Renovierungsprojekte über das Programm eingereicht.
Die höchste Einzelzuwendung in Höhe von rund einer Million Euro floss in die Sanierung des Freibads in Egelsbach. Weitere große Vorhaben umfassen die Modernisierung des Waldbads in Neu-Isenburg und des Hallenbads in Rödermark, die beide eine vollständige technische und energetische Aufwertung erhielten.
In Langen wurde die Wasseraufbereitungsanlage des Hallenbads auf den neuesten Stand gebracht. Die Bäder in Dreieich erhielten modernisierte Umkleiden sowie neue Mess- und Steuerungssysteme. Zudem wurde im Parkschwimmbad Dreieich ein Blockheizkraftwerk mit Fernwärmeanschluss installiert.
Am Badesee Zellhausen in Mainhausen wurden die Funktionsräume saniert, während am Badesee Mainflingen derzeit das Betriebsgebäude erweitert und umgebaut wird. Die Fördermittel sollen den Bau und die Modernisierung von Hallen- und Freibädern in der Region beschleunigen.
SWIM hat im Kreis Offenbach eine Vielzahl von Maßnahmen finanziert – von energetischen Sanierungen bis hin zu baulichen Verbesserungen. Das Programm fördert weiterhin die örtlichen Bäder, wobei in den aktuellen Berichten noch unklar ist, inwieweit Barrierefreiheits-Zertifizierungen berücksichtigt werden.