17 April 2026, 08:17

Berliner Postkarten-Projekt unterstützt Frauen und Journalisten im Iran

Eine Gruppe iranischer Frauen in schwarzer Kleidung, einige mit Brille, halten Fotos von Präsident Mahmoud Ahmadinejad während einer Demonstration in Tehran hoch.

Berliner Postkarten-Projekt unterstützt Frauen und Journalisten im Iran

"Postkarten für den Iran": Berliner Charity-Projekt unterstützt Frauen und Journalisten im Iran

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In Berlin ist ein neues Wohltätigkeitsprojekt namens Postkarten für den Iran gestartet, um Geld für die Menschen im Iran zu sammeln. Der Fotograf Lenny Rothenberg hat die Initiative ins Leben gerufen und verkauft Postkarten mit Werken von 22 Künstler:innen. Der gesamte Erlös kommt iranischen Frauen und lokalen Journalist:innen in Not zugute.

Das Projekt bietet Sets mit 44 Postkarten zum Preis von je 22 Euro an. Bereits innerhalb weniger Tage wurden über 100 Sets verkauft – die Organisator:innen streben an, diese Zahl in den kommenden Wochen zu verdoppeln. Ziel ist es, nicht nur Aufmerksamkeit für die Situation zu schaffen, sondern auch direkte finanzielle Hilfe zu leisten.

Die Fotografin Chiara Baluch, eine der beteiligten Künstlerinnen, hat ihre Motive bewusst so gewählt, dass sie zum Postkartenformat passen, ohne dabei ihren eigenen Stil zu verraten. Für sie sei es eine Ehre, Teil des Projekts zu sein, denn selbst kleine Initiativen könnten große Veränderungen anstoßen.

Rothenberg arbeitet mit der iranischen Sektion von Amnesty International zusammen, um sicherzustellen, dass die Gelder an die wirksamsten Organisationen fließen. Gleichzeitig soll das Projekt die Verbindung zwischen Künstler:innen und Gemeinschaften stärken und durch kreative Zusammenarbeit Solidarität fördern.

Die Kampagne Postkarten für den Iran hat bereits an Fahrt aufgenommen: Die ersten Verkäufe verliefen erfolgreich, und das Interesse wächst stetig. Die eingenommenen Mittel kommen direkt iranischen Frauen und Journalist:innen zugute, während das Projekt seine Reichweite weiter ausbaut. Die Organisator:innen hoffen auf noch größere Beteiligung in den nächsten Wochen.

Quelle