Büsing-Palais in Offenbach schließt für ein Jahr wegen Millionen-Sanierung
Cathleen HövelBüsing-Palais in Offenbach schließt für ein Jahr wegen Millionen-Sanierung
Das historische Büsing-Palais in Offenbach schließt im Oktober für ein Jahr wegen Sanierung
Die Stadt Offenbach investiert 8,63 Millionen Euro in die Modernisierung des denkmalgeschützten Gebäudes, um Sicherheit und Technik auf den neuesten Stand zu bringen. Während der Bauarbeiten ruhen Hochzeiten, Veranstaltungen und der öffentliche Zugang.
Ab Oktober beginnt die Schließung: Das Hauptgebäude und der Innenhof sind dann nicht mehr zugänglich. Sämtliche Trauungen, Tagungen und kulturelle Veranstaltungen werden bis zum Abschluss der Sanierung ausgesetzt.
Brandschutz im Mittelpunkt Ein zentrales Anliegen ist die Verbesserung des Brandschutzes. Auf der Westseite entsteht über die Berliner Straße eine neue Zufahrt für die Feuerwehr. Fluchtwege werden erneuert, und zwei Terrassentüren im Erdgeschossfoyer werden zu nach außen öffnenden Notausgängen umgebaut. Zudem modernisiert der städtische Versorger OPG die Löschwassersysteme.
Technik und Barrierefreiheit auf dem neuesten Stand Die Sanierung umfasst auch die Erneuerung der Lüftungsanlagen, der Trinkwasserversorgung und der Sanitäranlagen. Die Toiletten im Keller werden vollständig barrierefrei umgebaut. Zudem sind Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz vorgesehen.
Ziel des Projekts ist es, das historische Erbe des Gebäudes zu bewahren und gleichzeitig die Infrastruktur zu modernisieren. Die Stadt bestätigt, dass die Arbeiten voraussichtlich ein Jahr dauern werden.
Die 8,63 Millionen Euro teure Sanierung soll Brandschutz, Barrierefreiheit und Energieeffizienz deutlich verbessern. Nach Abschluss der Arbeiten wird das Büsing-Palais wieder für öffentliche und private Veranstaltungen geöffnet. Die Schließung ist bis Ende 2025 geplant.






