Caritas Fulda spendet behindertengerechtes Fahrzeug an ukrainische Partnerregion
Philip BinnerCaritas Fulda spendet behindertengerechtes Fahrzeug an ukrainische Partnerregion
Eine Delegation der Caritas Iwano-Frankiwsk aus der Westukraine hat kürzlich die Diözesan-Caritas Fulda besucht. Die Reise festigte die Beziehungen zwischen den beiden Organisationen, die seit 2009 zusammenarbeiten. Während des Besuchs erhielt die ukrainische Gruppe ein behindertengerechtes Fahrzeug – das sechste seiner Art, das von Partnern in Fulda gespendet wurde.
Die Partnerschaft zwischen Fulda und der Westukraine begann vor 15 Jahren mit der Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Nach dem russischen Überfall 2022 weitete sich die Zusammenarbeit auf Nothilfe aus. Seither dauert der Krieg bereits über vier Jahre an, in denen die Ukrainer:innen unablässigen Drohnenangriffen und harten Lebensbedingungen ausgesetzt sind.
Im Rahmen dieses Besuchs übernahm die Delegation ein speziell angepasstes Fahrzeug von der Caritas Main-Kinzig. Dr. Markus Juch, Direktor der Diözesan-Caritas, bezeichnete die Spende als "ein weiteres sichtbares Zeichen unserer engen Verbundenheit". Die Fahrzeuge sind ständig im Einsatz und leisten in der gesamten Ukraine lebenswichtige Hilfe.
Die Gruppe besuchte zudem die St.-Elisabeth-Jugendhilfe und nahm am jährlichen Caritas-Empfang in Hessen teil. Diese Treffen dienten dem Knüpfen neuer Kontakte und der Stärkung der bestehenden Unterstützung. Seit 2022 hat die Caritas Fulda 25 Fahrzeuge nach Iwano-Frankiwsk geliefert, darunter 15 Krankenwagen, 8 Logistik-Lkw und 2 Spezialfahrzeuge. Prälat Christof Steinert betonte die Notwendigkeit fortgesetzter Solidarität – durch praktische Hilfe und Gebet.
Trotz aller Entbehrungen äußerten die Ukrainer:innen tiefe Dankbarkeit für die anhaltende Unterstützung durch das Bistum Fulda und das Caritas-Netzwerk. Die lokale Niederlassung in Iwano-Frankiwsk leistet weiterhin unverzichtbare Hilfe für die Bedürftigsten.
Der Besuch unterstrich die anhaltende Zusammenarbeit zwischen den beiden Caritas-Organisationen. Mit 25 gespendeten Fahrzeugen im Einsatz bleibt die Hilfsaktion für viele Menschen in der Westukraine eine Lebensader. Die Partnerschaft zeigt keine Anzeichen einer Abschwächung, da beide Seiten ihr Engagement für die vom Krieg Betroffenen erneuern.






