Cathy Hummels' WiesnBummel wird zur bezahlten Münchner Tradition
Cathy Hummels hat ihren zehnten WiesnBummel auf dem Oktoberfest veranstaltet – und daraus eine bekannte Tradition gemacht. In diesem Jahr lockte das Event Prominente wie den Rapper Kollegah, die Schauspielerinnen Jenny Elvers und Nina Bott sowie Simone Ballack und Oliver Pocher an. Erstmals zahlte Hummels eine Gebühr an die Stadt München für die werbliche Veranstaltung.
Der WiesnBummel hat sich zu einem zentralen Bestandteil von Hummels' Marke Events by CH entwickelt. Die genaue Höhe der Gebühr wurde nicht bekannt gegeben, doch Berichten zufolge soll es sich um einen "sehr hohen fünfstelligen Betrag" handeln. Bisher waren solche Veranstaltungen auf dem Oktoberfest gebührenfrei. Die städtischen Richtlinien sehen bis 2026 eigentlich Gebühren zwischen 500 und 5.000 Euro vor – abhängig von Größe und Standort.
Hummels bezeichnete das Verhältnis zu den Münchner Behörden als "sehr vertrauensvoll". Sie begrüßte die künftige Zusammenarbeit und betonte die Offenheit der Stadt für Kooperationen mit Influencern. München seinerseits plant, künftig stärker mit Content-Creatorn zusammenzuarbeiten – insbesondere, wenn Events große Markenpartnerschaften beinhalten.
Die Stadt zeigte zudem Interesse daran, beim WiesnBummel eine größere Rolle zu spielen, sollte die Veranstaltung weiterhin kommerzielle Kooperationen anziehen. Die diesjährige Ausgabe festigte ihren Ruf als Höhepunkt des Festes, bei dem Prominenz und lokale Tradition aufeinandertreffen.
Die von Hummels gezahlte Gebühr spiegelt Münchens Bestrebungen wider, werbliche Aktivitäten während des Oktoberfests stärker zu regulieren. Ihr Event bleibt dennoch ein fester Bestandteil – nun mit offizieller Beteiligung der Stadt. Künftige Ausgaben könnten eine noch engere Abstimmung zwischen Veranstaltern und Behörden mit sich bringen.






