CDU-Sachsen-Anhalt weist Vorwürfe der Zusammenarbeit mit der AfD zurück
Philip BinnerCDU-Sachsen-Anhalt weist Vorwürfe der Zusammenarbeit mit der AfD zurück
Guido Heuer, der Fraktionsvorsitzende der CDU im Landtag von Sachsen-Anhalt, hat Vorwürfe zurückgewiesen, mit Ulrich Siegmund, dem Spitzenkandidaten der AfD, zusammengearbeitet zu haben. Er bezeichnete die Anschuldigungen als Missverständnis und kritisierte die öffentliche Aufmerksamkeit, die sie erhielten.
Heuer betonte, dass seine Partei keine Absprachen mit der AfD treffe. Zwar werde die AfD in der Region als rechtsextrem eingestuft, bleibe aber eine demokratisch gewählte Partei im Parlament.
Er argumentierte, dass die Herkunft einer parlamentarischen Mehrheit nicht im Vordergrund stehen dürfe. Alle Fraktionen seien frei, die Politik der CDU zu unterstützen. Gleichzeitig unterstrich er, dass die CDU die AfD inhaltlich ablehnen müsse, dabei aber parlamentarische Verfahren einhalten werde.
Der CDU-Politiker bezeichnete die Debatte als übertrieben. Er hielt fest, dass die parlamentarische Demokratie Raum für Diskussionen und Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg lasse. Mit seinen Äußerungen will Heuer die Position seiner Partei in der Angelegenheit klarstellen.






