CDU triumphiert bei Frankfurter Kommunalwahlen mit 26,5 Prozent der Stimmen
Sigmund FreudenbergerBoris Rhein fiebert seinem Sohn Bruno zu - "Große Aufregung" - CDU triumphiert bei Frankfurter Kommunalwahlen mit 26,5 Prozent der Stimmen
Die CDU hat bei den Frankfurter Kommunalwahlen 2024 einen deutlichen Sieg errungen und 26,5 Prozent der Stimmen geholt. Das entspricht einem Zuwachs von 4,6 Prozentpunkten seit 2021 und kehrt das bisherige Kräfteverhältnis zugunsten der Grünen um. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein verfolgte die Auszählung gemeinsam mit seinem Sohn Bruno, der im Stadtbezirk Nieder-Eschbach als Kandidat antrat.
Laut vorläufigem Ergebnis – basierend auf über 70 Prozent der ausgezählten Wahlbezirke – führt die CDU mit 26,5 Prozent. Die Grünen folgen mit 21,0 Prozent (ein Minus von 3,6 Punkten im Vergleich zu 2021), die SPD landet mit 16,7 Prozent auf Platz drei (leicht rückläufig um 0,3 Punkte). Die AfD verdoppelte ihre Unterstützung auf 9,1 Prozent, die Linke legte leicht zu und erreicht 8,9 Prozent, während die FDP auf 4,7 Prozent fiel – ein Verlust von 2,9 Punkten.
Boris Rhein, der die Auszählung mit seinem Sohn begleitete, beschrieb die Wartezeit als nervenaufreibend. Bruno Rhein, Referendar mit starkem politischen Interesse, trat mit einem Programm an, das öffentliche Sicherheit, Sauberkeit in der Stadt und die Verbesserung von Sporteinrichtungen in den Mittelpunkt stellte. Seine Ergebnisse im Wahlbezirk Nieder-Eschbach lagen zunächst nicht vor.
Die politische Landschaft Frankfurts hat sich damit im Vergleich zu 2021 verschoben: CDU und Grüne tauschten die Plätze. Besonders auffällig sind der Aufstieg der AfD und der Rückgang der FDP in diesem Wahlzyklus.
Der CDU-Sieg festigt ihre Position in Frankfurt, während Grüne und SPD an Unterstützung verlieren. Die Gewinne der AfD und die Verluste der FDP spiegeln breitere Verschiebungen in den Wählerpräferenzen wider. Die genauen Ergebnisse auf Bezirksebene – darunter auch Bruno Rheins Abschneiden in Nieder-Eschbach – stehen noch aus, bis die endgültige Auszählung vorliegt.