30 March 2026, 22:20

Dietzenbach: Fünf Hochhäuser ohne Heizung und Warmwasser wegen Schuldenstreit

Plakat mit der Aufschrift "Die Biden-Harris-Regierung ergreift Maßnahmen, um den Staaten und Städten beim Kampf gegen extreme Hitze zu helfen" mit einem roten und weißen Schild-Design mit einem Blitz, eingerahmt von einem gelben Rand auf einem weißen Hintergrund.

Dietzenbach: Fünf Hochhäuser ohne Heizung und Warmwasser wegen Schuldenstreit

Mieter in fünf Hochhäusern im Dietzenbacher Stadtteil Spessart sitzen ohne Heizung und Warmwasser da. Der lokale Versorger, die Energieversorgung Dietzenbach GmbH (EVD), hat die Lieferungen eingestellt, nachdem die Hausverwaltung FFM GmbH ihre Schulden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro nicht beglichen hatte. Der Schritt folgt monatelangen gescheiterten Verhandlungen über ausstehende Rechnungen.

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Der Streit eskalierte, als FFM GmbH mit den Zahlungen an die EVD in Verzug geriet. Trotz einer letzten Überweisung von rund 130.000 Euro beläuft sich die Restschuld auf etwa 400.000 Euro. Seit Anfang September wurden zwei weitere Raten von jeweils knapp 100.000 Euro fällig – doch das Unternehmen beglich weniger als die Hälfte der Summe.

Die EVD hatte wiederholt versucht, eine Lösung zu finden, und Ratenzahlungspläne vorgeschlagen. Die FFM GmbH lehnte jedoch jede verbindliche Vereinbarung ab. Der Energieversorger wirft dem Unternehmen vor, sich während der Verhandlungen unzuverlässig und unglaubwürdig verhalten zu haben.

Als Reaktion auf die Lieferstopps unterstützte Dietzenbachs Bürgermeister Dr. Dieter Lang öffentlich die Entscheidung der EVD. Parallel richtete die Stadtverwaltung im Bildungszentrum Dietzenbach eine Beratungsstelle ein, um betroffenen Mietern zu helfen.

Wie viele Haushalte genau betroffen sind, ist unklar – fest steht jedoch, dass in allen fünf Gebäuden weder Warmwasser noch Heizung verfügbar sind, bis die Schulden beglichen sind. Die Sperrung der Versorgungsleistungen bleibt bestehen, bis die FFM GmbH ihre ausstehenden Forderungen tilgt oder eine formelle Zahlungsvereinbarung trifft. Betroffene Mieter, die nun in kalten Wohnungen sitzen, können sich an die neu eingerichtete Beratungsstelle der Stadt wenden. Eine Lösung ist derzeit nicht in Sicht, da die Verhandlungen feststecken.

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