Dortmunds Polizei zieht Bilanz: Hunderte Strafen bei WM-Partys und Raserei auf den Straßen
Sigmund FreudenbergerDortmunds Polizei zieht Bilanz: Hunderte Strafen bei WM-Partys und Raserei auf den Straßen
Dortmunder Polizei verschärfte Verkehrskontrollen während des WM-Spiels Deutschlands
Während des Weltmeisterschaftsspiels der deutschen Nationalmannschaft intensivierte die Dortmunder Polizei die Verkehrskontrollen. Beamte ahndeten besonders schwere Geschwindigkeitsverstöße und andere Ordnungswidrigkeiten im gesamten Stadtgebiet. Die verschärften Maßnahmen führten zu Hunderten von Strafen und mehreren verwaltungsrechtlichen Verfahren.
Nach dem Sieg stauten sich die Feiernden entlang der Wallstraße – von der Burgtorbrücke bis zum Neutor. Trotz der ausgelassenen Stimmung kontrollierten die Beamten konsequent die Einhaltung der Tempolimits.
An der Ruhrallee in Höhe der Deutschen-Bahn-Brücke überschritten 341 Fahrzeuge die zulässigen 60 km/h. Neunmal wurde hier wegen Rasens ermittelt, zwei Fahrer müssen nun mit einem Fahrverbot rechnen. An anderen Standorten erfassten zwei mobile Blitzer zudem 159 Verstöße. Ein Autofahrer wurde mit 117 km/h in einer 50er-Zone gemessen. Ein 22-jähriger Dortmunder wurde zudem mit 67 km/h in einem 30er-Bereich angehalten.
Acht stationäre Geschwindigkeitsmessanlagen registrierten weitere 500 Tempoverschreitungen. Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) leitete 18 verwaltungsrechtliche Verfahren ein, darunter 15 wegen Verstößen gegen Lärmschutzbestimmungen sowie gegen Immissionsschutz- und Verkehrsregeln.
Die Behörden appellierten an alle Verkehrsteilnehmer, sich auch während öffentlicher Feiern an die Verkehrsregeln zu halten. Die Kontrollen führten zu Bußgeldern, verwaltungsrechtlichen Sanktionen und in schweren Fällen zu Fahrverboten. Ziel der Maßnahmen war es, Sicherheit und Ordnung auf Dortmunder Straßen zu gewährleisten.






