Dramatische Rettung im Stralsunder Hafen – Mann droht Abschiebung nach Sprung ins Wasser
Philip BinnerDramatische Rettung im Stralsunder Hafen – Mann droht Abschiebung nach Sprung ins Wasser
Mann nach Sprung in die Stralsunder Hafenbecken gerettet – Abschiebung droht
Ein 35-jähriger Mann wurde am Montagabend aus dem Stralsunder Hafenbecken gerettet, nachdem er sich dort in Flucht vor einer Auseinandersetzung gestürzt hatte. Der Vorfall begann, als er nach einem verbalen Streit angeblich die Tür eines Kiosks in der Ziegelstraße beschädigt haben soll. Wie die Polizei später bestätigte, hielt sich der Mann vermutlich ohne gültige Aufenthaltserlaubnis in Deutschland auf.
Die Probleme begannen gegen 22:15 Uhr in der Nähe der Neuen Ziegelstraße. Nach einem hitzigen Wortgefecht soll der Mann die Kiosktür eingedrückt und sich anschließend von der Örtlichkeit entfernt haben. Um seinen Verfolgern zu entkommen, sprang er schließlich ins Wasser.
Die Wasserschutzpolizei barg ihn umgehend aus dem Hafenbecken und brachte ihn zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus. Dort wurde er wegen schwerer Unterkühlung behandelt und nach wenigen Stunden wieder entlassen. Anschließend nahmen Beamte ihn zur weiteren Vernehmung mit auf die Wache.
Am Dienstagmorgen erließ ein Amtsgericht einen Haftbefehl zur Sicherung der Abschiebung. Die Behörden stellten fest, dass seine Identitätsdokumente auf einen illegalen Aufenthalt in Deutschland hindeuteten. Der Mann wird nun bis zu seiner Abschiebung in einer Justizvollzugsanstalt untergebracht bleiben.
Die Ermittlungen führt die Stralsunder Polizei. Nach dem Gerichtsbeschluss steht seine Abschiebung bevor; weitere rechtliche Schritte wurden nicht bekannt gegeben. Die Haft dauert an, bis seine Rückführung in das Herkunftsland organisiert ist.






