Frankfurt stiftet neuen Demokratiepreis für europäisches Engagement
Sigmund FreudenbergerFrankfurt stiftet neuen Demokratiepreis für europäisches Engagement
Neuer Demokratiepreis wird 2025 in Frankfurt am Main verliehen
Ab kommendem Jahr wird in Frankfurt am Main ein neuer Preis für demokratisches Engagement vergeben: der Europäische Paulskirchenpreis für Demokratie. Damit sollen Personen, Organisationen, zivilgesellschaftliche Gruppen und Institutionen ausgezeichnet werden, die sich in herausragender Weise für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und ein vereintes Europa einsetzen. Die erste Verleihung findet im Mai 2026 statt, der oder die Preisträger:in erhält ein Preisgeld von 50.000 Euro.
Der Name des Preises bezieht sich auf die Frankfurter Paulskirche, in der 1848/1849 die erste frei gewählte deutsche Nationalversammlung tagte. Diese Versammlung legte den Grundstein für Demokratie und verfassungsmäßige Ordnung in Deutschland. Künftig soll der Preis an diejenigen gehen, die sich mit besonderem Engagement für demokratische Werte einsetzen.
Die Bewerbungsphase beginnt am 1. September und endet am 30. November. Vorschläge können online auf Deutsch, Englisch oder Französisch eingereicht werden. Eine zwölfköpfige Jury wird anschließend die Preisträger:in auswählen.
Nach der Erstvergabe 2026 wird der Preis alle zwei Jahre verliehen. Der Europäische Paulskirchenpreis für Demokratie würdigt damit kontinuierlich Beiträge zur Stärkung von Freiheit und Rechtsstaatlichkeit in ganz Europa. Die erste Preisträger:in wird im Rahmen der Frankfurter Feierlichkeiten bekannt gegeben – künftige Ausgaben werden weiterhin herausragendes Engagement in diesen Bereichen ehren.






