Frankfurter Bankgebäude verbindet Geschichte mit moderner Architektur bis 2026
Cathleen HövelFrankfurter Bankgebäude verbindet Geschichte mit moderner Architektur bis 2026
Frankfurts Sitz der Landwirtschaftlichen Rentenbank erhält großes Update
Die Landwirtschaftliche Rentenbank modernisiert ihren Hauptsitz in Frankfurt grundlegend. Das aus den 1950er-Jahren stammende Gebäude wird erweitert und technisch auf den neuesten Stand gebracht – dabei bleibt sein historischer Charakter erhalten. Zu den Baumaßnahmen gehören vier zusätzliche Stockwerke sowie die komplette Erneuerung aller Haustechnik.
Bei den Erdarbeiten stießen die Bauarbeiter auf Überreste der Frankfurter Stadtmauer aus dem 15. Jahrhundert. Diese Fundstücke werden nun im Innenhof des Gebäudes konserviert und bleiben so für die Zukunft erhalten.
Im Mittelpunkt der Sanierung steht die harmonische Verbindung von Alt und Neu. Die Bank bewahrt prägende Elemente des Nachkriegsmodernismus, etwa das auskragende Dach und originale Innendetails. Gleichzeitig wird der mittlere Gebäudebereich um vier Etagen aufgestockt, um zusätzliche Büroräume zu schaffen – insgesamt rund 3.200 Quadratmeter. Damit wird ein Bauelement verwirklicht, das bereits in den ursprünglichen Plänen der 1950er-Jahre vorgesehen war, damals aber nie umgesetzt wurde.
Hinter den Kulissen wird die gesamte Gebäudetechnik ausgetauscht: Heizung, Lüftung, Sanitär- und Elektroinstallationen entsprechen künftig modernen Standards. Auch ein neues Technikzentrum auf dem Dach gehört zu den Aufwertungen, die bis 2025 abgeschlossen sein sollen.
In der finalen Phase 2026 folgen die Fertigstellung der Außenanlagen, die Einrichtung mit neuen Möbeln und der Umzug der Mitarbeiter. Die Bank plant, ihren Standort an der Hochstraße bis Ende desselben Jahres vollständig wieder zu eröffnen.
Das modernisierte Hauptquartier wird mehr Beschäftigten Platz bieten – in einem Gebäude, das Geschichte und Effizienz vereint. Die erhaltene Stadtmauer und die restaurierten Designelemente der 1950er-Jahre bleiben neben den Neuerungen sichtbar. Die Belegschaft soll nach Abschluss der Bauarbeiten Ende 2026 zurückkehren.






