Girocard bleibt 2024 unangefochtene Nummer eins beim bargeldlosen Bezahlen
Philip BinnerGirocard bleibt 2024 unangefochtene Nummer eins beim bargeldlosen Bezahlen
Girocard bleibt 2024 Deutschlands beliebtestes bargeldloses Zahlungsmittel
Aktuelle Zahlen bestätigen die Vorherrschaft der Girocard an den Kassen: Mit über 100 Millionen ausgegebenen Karten ist sie weiterhin die erste Wahl für bargeldlose Zahlungen in Deutschland. Das System wächst stetig, da kontaktloses Bezahlen für die meisten Nutzer längst zum Standard geworden ist.
Ursprünglich als ec-Karte für Bargeldabhebungen am Automaten eingeführt, hat sich die Girocard zu einem weitverbreiteten Debitkartensystem entwickelt. Heute deckt sie sowohl Einkäufe im Handel als auch den Zugang zu Bargeld ab und wird unter der Marke Girocard von der EURO Kartensysteme GmbH verwaltet. Diese Organisation vertritt die gemeinsamen Interessen deutscher Banken im kartengestützten Zahlungsverkehr.
Im Jahr 2023 nutzten Verbraucher die Girocard 7,9 Milliarden Mal – ein Anstieg von 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der durchschnittliche Einkaufswert sank leicht auf 38,85 Euro, was auf häufigere, aber kleinere Transaktionen hindeutet. Bis Dezember wurden 87 Prozent der Zahlungen kontaktlos getätigt, ein klarer Trend hin zu schnellen, berührungslosen Bezahlvorgängen.
Auch die Akzeptanz stieg: Mittlerweile unterstützen 1,208 Millionen Zahlungsterminals die Girocard – ein Plus von 6,7 Prozent. Das Gesamttransaktionsvolumen erreichte 307 Milliarden Euro, was einem Wachstum von 0,9 Prozent gegenüber 2022 entspricht. Zwar bleibt das System vor allem auf Deutschland beschränkt, doch ist eine begrenzte internationale Nutzung über Systeme wie Maestro oder V PAY möglich.
Die anhaltende Expansion der Girocard unterstreicht ihre zentrale Rolle im deutschen Zahlungsverkehr. Mit der zunehmenden Verbreitung kontaktloser Zahlungen und einer wachsenden Händlerakzeptanz verarbeitete das System im vergangenen Jahr Milliarden von Transaktionen. Die Entwicklung deutet darauf hin, dass die Girocard auch künftig zu den wichtigsten Zahlungsmitteln für deutsche Verbraucher gehören wird.






