17 June 2026, 17:13

Halle (Saale) modernisiert Bebauungsplan für Weinberg Campus bis 2026

Mehr Produktion und klare Lärmschutz: Halle präsentiert neue Pläne für den Weinberg Campus

Halle (Saale) modernisiert Bebauungsplan für Weinberg Campus bis 2026

Die Stadtverwaltung von Halle (Saale) aktualisiert den Bebauungsplan für den Technologiepark Weinberg Campus. Der derzeitige Plan aus dem Jahr 1998 entspricht nicht mehr den modernen Bau-, Planungs- und Emissionsvorschriften. Die Änderungen sollen die Wettbewerbsfähigkeit des Parks stärken und zukünftiges Wachstum ermöglichen.

Die Anpassungen betreffen zwei Kernbereiche mit einer Gesamtfläche von etwa 26,2 Hektar. Diese sollen Produktions- und Vertriebstätigkeiten im Zusammenhang mit Forschung ermöglichen. Ein fünf Hektar großes Gelände südlich der Blücherstraße, das die Stadt 2025 zurückerworben hat, wird im Rahmen der Aktualisierung neu ausgewiesen und vermarktet.

Neue Regelungen legen die maximale Bauhöhe auf 25 Meter fest, um den Charakter der örtlichen Landschaft zu bewahren. Zudem werden strategische Lärmschutzmaßnahmen rechtlich verankert, die für jedes Grundstück zulässige Lärmgrenzen definieren. Die Umweltauswirkungen der Änderungen wurden als geringfügig bis vernachlässigbar eingestuft; es wird weder mit zusätzlicher Bodenversiegelung noch mit dem Verlust von Grünflächen gerechnet.

Der Stadtrat hatte 2018 einen Antrag für einen 1.900 Quadratmeter großen Einzelhandelsgroßmarkt auf dem Campus abgelehnt. Das Verfahren zur Planänderung belastet den städtischen Haushalt nicht und soll durch Grundstücksverkäufe sogar Einnahmen generieren. Über die Entwürfe der Änderungen wird der Rat am 24. Juni 2026 abstimmen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der aktualisierte Bebauungsplan wird den Weinberg Campus an die aktuellen rechtlichen Standards anpassen. Er ermöglicht eine kontrollierte Entwicklung, bewahrt dabei den Charakter des Gebiets und sichert der Stadt finanzielle Vorteile. Die Abstimmung im Juni 2026 wird die nächsten Schritte für das Projekt bestimmen.

Quelle