30 April 2026, 12:23

Hessen schlägt hart gegen illegale Straßenrennen und Raserei zu

Eine Gruppe von Polizeiwagen vor einer Rennstrecke geparkt, mit uniformierten Beamten auf der Straße, einem Stadion und Maschendrahtzaun im Hintergrund.

Hessen schlägt hart gegen illegale Straßenrennen und Raserei zu

Polizei in Hessen geht verstärkt gegen illegale Straßenrennen und rücksichtsloses Fahren vor

Bei einer jüngsten Großkontrolle mit dem Codenamen "Auto-Freitag" überprüften Beamte hunderte Fahrzeuge im gesamten Bundesland. Die Aktion ist Teil einer verschärften Vorgehensweise gegen die zunehmende Zahl von Straftaten im Zusammenhang mit gefährlichem Fahrverhalten auf Hessens Straßen.

Rund 237 Polizistinnen und Polizisten waren im Einsatz, kontrollierten den Verkehr an Checkpoints und maßen Geschwindigkeiten. Ein besonderer Fokus lag auf der Äppelallee in Wiesbaden, wo Fahrende wegen überhöhter Geschwindigkeit, verdächtiger Fahrzeugveränderungen oder riskanter Fahrmanöver überprüft wurden. Landesweit wurden insgesamt 936 Fahrzeuge kontrolliert.

Ein Autofahrer wurde mit Tempo 208 in einer 120er-Zone gestoppt. Eine junge Frau musste ihren Führerschein vorlegen, nachdem sie beim Fahren mit dem Handy in der Hand erwischt worden war. Zudem entdeckten die Beamten einen E-Scooter ohne Kennzeichen sowie einen BMW mit abgedunkelten, teilweise abgeklebten Rückleuchten.

Die Kontrollen führten zur Registrierung von 36 Straftaten sowie 1.266 Ordnungswidrigkeiten. In 21 Fällen wurde Fahrern die Weiterfahrt untersagt. Innenminister Roman Poseck betonte im Anschluss, dass illegale Straßenrennen keinesfalls eine Lappalie seien und dass diejenigen, die andere gefährden, mit harten Konsequenzen rechnen müssten.

Allein im vergangenen Jahr gab es in Hessen 403 Strafanzeigen im Zusammenhang mit illegalen Autorennen.

Die aktuelle Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden, die Zahl gefährlicher Verkehrsverstöße im Land zu reduzieren. Mit Hunderten dokumentierten Verstößen und zahlreichen Fahrverboten setzen die Verantwortlichen ein deutliches Zeichen gegen rücksichtsloses Verhalten auf der Straße. Weitere Kontrollen sind im Rahmen der landesweiten Verkehrssicherheitskampagne geplant.

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