19 April 2026, 04:17

Klöckner fordert mehr Engagement gegen Gewalt an Frauen und rechtliche Reformen

Schwarz-weißes Foto einer Frau mit einem Banner, auf dem "Freiheit für Frauen zu fordern ist kein Verbrechen, Wahlkampfgefangene sollten nicht wie Kriminelle behandelt werden" steht, die lächelt.

Klöckner fordert mehr Engagement gegen Gewalt an Frauen und rechtliche Reformen

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat die aktuelle Debatte über Gewalt gegen Frauen begrüßt. Sie betonte, dass das Thema mehr öffentliche Aufmerksamkeit und entschlossenere rechtliche Maßnahmen erfordere.

Klöckner kritisierte, dass in der bisherigen Diskussion zentrale Formen der Gewalt zu wenig Beachtung fänden. Besonders nannte sie Zwangsehen, Gruppenvergewaltigungen sowie einen kürzlich bekannt gewordenen mutmaßlichen Vergewaltigungsfall in Neukölln, die dringend angegangen werden müssten.

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Sie unterstrich, dass Gewalt gegen Frauen kein reines Frauenthema sei, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem. Männer müssten ihrer Ansicht nach eine aktivere Rolle übernehmen, um Gewaltfreiheit und Respekt zu vermitteln.

Die CDU-Politikerin forderte zudem längst überfällige Rechtsreformen, um digitale Gewalt wirksamer zu bekämpfen. Offene Gespräche, so Klöckner weiter, sollten alle kulturellen und religiösen Gruppen einbeziehen, um das Problem nachhaltig zu lösen.

Ihre Äußerungen zielen auf eine breitere Einbindung in den Kampf gegen Gewalt an Frauen ab. Dazu gehören rechtliche Anpassungen, interkultureller Dialog und eine stärkere Beteiligung von Männern an Präventionsmaßnahmen.

Quelle