WiCoPop-Projekt verwandelt Wiesbadener Leerstand in kreatives Zentrum für alle
Ronald KramerWiCoPop-Projekt verwandelt Wiesbadener Leerstand in kreatives Zentrum für alle
Ein lang leerstehendes Gebäude in Wiesbaden wird zum lebendigen Zentrum für Innovation und soziales Miteinander. Am 11. November startet offiziell das WiCoPop-Projekt in der Kleinen Schwalbacher Straße 8 und leitet die Verwandlung ein. Die vom Land geförderte Initiative will die Innenstadt beleben, indem sie ungenutzte Räume neu nutzt.
Das Gebäude wird Teil des künftigen Mauritius-Höfe-Komplexes. Im Inneren entstehen drei unterschiedliche Bereiche: Im ersten Obergeschoss bietet ein CoLab einen kollaborativen Arbeitsraum. Eine Etage höher, im zweiten Obergeschoss, entsteht der CoSpace – ein flexibel nutzbarer Ort für Kreative und Gründer:innen.
Im Erdgeschoss zieht ein Pop-up-Store mit markanten bodentiefen Fenstern ein. Daneben öffnet die GLYG Bar, eine Erweiterung des nahegelegenen GLYG-Weinladens. Der Vorabend zur Eröffnung beginnt am 11. November um 15:00 Uhr, bevor der reguläre Betrieb startet. Ab dann hat die Bar donnerstags bis samstags von 16:00 bis 22:00 Uhr geöffnet.
Das WiCoPop-Projekt wird vom Wirtschafts- und Beschäftigungsamt Wiesbaden finanziell unterstützt. Sein Ziel ist klar: Vernachlässigte städtische Räume in lebendige Orte für Arbeit, Kultur und Gemeinschaft verwandeln.
Die Eröffnung der GLYG Bar und des WiCoPop-Projekts markiert einen Neuanfang für das Gebäude. Ab Mitte November können Besucher:innen den Pop-up-Store erkunden, im CoLab arbeiten oder im CoSpace entspannen. Die Stadt erhofft sich von der Belebung mehr Besuchende im Wiesbadener Zentrum – und damit eine Stärkung des lokalen Lebens und der Teilhabe.






