Moira Lüttich verlässt Volt Wiesbaden nach massiven Hassattacken
Sigmund FreudenbergerMoira Lüttich verlässt Volt Wiesbaden nach massiven Hassattacken
Moira Lüttich ist mit sofortiger Wirkung von allen ihren Ämtern bei Volt Wiesbaden zurückgetreten. Die Entscheidung fällt nach einer Welle von Hassnachrichten in sozialen Medien, die sie und ihre Familie trafen. Sie hat sich entschieden, sich auf ihre Kinder zu konzentrieren und die politische Arbeit hinter sich zu lassen.
Die Angriffe gegen Lüttich und ihre Familie erreichten ein Ausmaß, das weit über das hinausgeht, was ehrenamtliche Kommunalpolitiker:innen vernünftigerweise erwarten sollten. Volt Wiesbaden zeigte sich schockiert über das Ausmaß der Hasskampagnen, denen sie ausgesetzt war. Die Partei räumte ein, welche Belastung dies für ihr Privatleben darstellte.
In einer Stellungnahme bedauerte Volt Wiesbaden ihren Rücktritt, erklärte jedoch vollstes Verständnis für die Gründe. Die Partei dankte Lüttich für ihr jahrelanges Engagement, insbesondere während des Kommunalwahlkampfs. Auf absehbare Zeit wird sie keine Interviews geben, da sie ihre Familie jetzt an erste Stelle setzt.
Lüttichs Rückzug markiert das Ende ihres Engagements für die Partei. Ihr Ausscheiden folgt auf Monate eskalierender Online-Angriffe, die sich sowohl gegen sie als auch gegen ihre Angehörigen richteten.
Ihr Abschied hinterlässt eine Lücke im Wiesbadener Team von Volt. Die Partei hat anerkannt, welchen Einfluss die Hetze auf ihre Entscheidung hatte. Vorerst wird sie sich aus dem öffentlichen politischen Leben zurückziehen, um das Wohl ihrer Familie zu schützen.






