31 March 2026, 12:29

Neu-Isenburg reformiert Kita-System nach intensiven Vor-Ort-Besuchen

Offenes Buch mit Illustrationen von spielenden Kindern in einem Park, umgeben von Bäumen, Gebäuden und einem Wagen, mit begleitendem Text.

Neu-Isenburg reformiert Kita-System nach intensiven Vor-Ort-Besuchen

Stefan Schmitt, Leiter des Amtes für Kinder, Jugend und Familien in Neu-Isenburg, hat alle Kindertagesstätten der Stadt besichtigt. Seit seinem Amtsantritt im April 2022 hat er sich darauf konzentriert, die täglichen Abläufe und Herausforderungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennenzulernen. Ziel der Besuche war es, direkte Einblicke in die Bedürfnisse der 27 Kindergärten und Kitas in der Stadt zu gewinnen.

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Gemeinsam mit Diana Flucke-Leber, seiner Stellvertreterin, begutachtete Schmitt die Gebäude, Außenanlagen und pädagogischen Konzepte jeder Einrichtung. Die Beschäftigten nutzten die Gespräche, um ihre Sorgen, Pläne und Wünsche zu äußern. Ein zentrales Ergebnis war die Entscheidung, die Nachmittagsbetreuung an der Buchenbuschschule im Siedlerheim auszubauen.

Die Stadt hat zudem Veränderungen im Kita-Management vorgenommen. Die Trägerschaft für einen neuen Kindergarten im Stadtteil Süd wurde neu vergeben. Zudem wurde eine Ausschreibung für einen privaten Träger zur Übernahme der Kita in der Gartenstraße gestartet. Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Auflösung der städtischen gemeinnützigen Niki gGmbH zum 1. Januar 2024 – deren Mitarbeiter wechseln in ein direktes Beschäftigungsverhältnis mit der Stadt.

Aktuell betreibt Neu-Isenburg 27 Kindertagesstätten, davon 16 (etwa 59 Prozent) in Trägerschaft privater oder kirchlicher Organisationen. Trotz der guten Versorgungssituation erfordern sich wandelnde Bedarfe kontinuierliche Anpassungen.

Die Besuche zeigten sowohl Stärken als auch Handlungsfelder im Neu-Isenburger Betreuungssystem auf. Erweiterungen, Trägerwechsel und Personalübergänge sind nun in Gang, um den Anforderungen gerecht zu werden. Die Stadt passt ihre Angebote weiter an, um auf neue Herausforderungen zu reagieren.

Quelle