Neu-Isenburg testet Tempo 30: Bürgerumfrage entscheidet über Zukunft der Regelung
Philip BinnerNeu-Isenburg testet Tempo 30: Bürgerumfrage entscheidet über Zukunft der Regelung
Testphase für Tempo 30 auf der Frankfurter Straße in Neu-Isenburg: Jetzt sind die Anwohner gefragt
Seit Ende 2022 gilt auf der Frankfurter Straße in Neu-Isenburg probeweise ein Tempolimit von 30 km/h. Nun möchte die Stadt die Meinung der Bürger einholen, bevor entschieden wird, ob die reduzierte Höchstgeschwindigkeit dauerhaft beibehalten wird. Eine ab diesem Monat startende Umfrage soll die Erfahrungen und Einschätzungen der Anwohner zu den bisherigen Änderungen sammeln.
Die Geschwindigkeitsbegrenzung war im November 2022 als Modellversuch eingeführt worden. Um ihre Wirkung zu bewerten, wird die Hochschule Darmstadt die Rückmeldungen der Bürger gemeinsam mit Unfallstatistiken auswerten.
Offizieller Start der Befragung ist der 12. Juli 2023. Die Fragebögen werden per Post verschickt, alternativ kann man auch online antworten. Die Teilnehmer sollen dabei ihre Ansichten zu städtischem Raum, der öffentlichen Wahrnehmung sowie zum Verhalten verschiedener Verkehrsteilnehmer unter den neuen Regeln äußern.
Schon vor Einführung des Tempolimits waren die betroffenen Anwohner befragt worden. Nun folgt eine Nacherhebung, die ihre Erfahrungen nach fast einem Jahr Testphase vergleicht. Die Ergebnisse sollen dem Stadtrat als Grundlage dienen, um über eine dauerhafte Beibehaltung der Tempo-30-Zone zu entscheiden.
Die Auswertung der Umfrage in Kombination mit den Unfallzahlen wird die endgültige Entscheidung prägen. Falls das Gremium zustimmt, bleibt die reduzierte Geschwindigkeit auf der Frankfurter Straße bestehen. Die Stadt rechnet damit, das Ergebnis nach Abschluss der Analyse bekannt zu geben.






