22 April 2026, 16:30

Neue Rettungswache in Langelsheim soll Einsatzzeiten im Landkreis Goslar verkürzen

Feuerwehr- und Rettungsdienstgebäude mit roter Tür, Fenstern, einem Namensschild, einem Flaggenmast mit Flagge, einem Metallturm, einem Zaun, einer Baumgruppe und einem bewölkten Himmel.

Neue Rettungswache in Langelsheim soll Einsatzzeiten im Landkreis Goslar verkürzen

Spatenstich für neue Rettungswache in Langelsheim – Baubeginn für 4,5-Millionen-Euro-Projekt

Heute fand der offizielle Spatenstich für den Bau einer neuen Rettungswache in Langelsheim statt. Das 4,5 Millionen Euro teure Vorhaben soll die Einsatzzeiten verkürzen und die medizinische Versorgung im gesamten Landkreis Goslar verbessern. Behördenvertreter bezeichneten die Einrichtung als eine moderne, leistungsstarke Lösung für die Region.

Die neue Wache entsteht im Gewerbegebiet Langelsheim – ein Standort, der wegen der kürzeren Anfahrtswege zu Orten wie Lutter am Barenberge und Liebenburg gewählt wurde. Bis zum Spätsommer 2027 soll das eingeschossige Gebäude fertiggestellt sein, mit einer Fahrzeughalle für fünf Stellplätze sowie Lager- und Technikräumen. Im Inneren stehen den Rettungskräften ein Schulungsraum, ein Büro, ein Desinfektionsbereich, eine Küche, ein Aufenthaltsraum und eine Terrasse zur Verfügung.

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Das Design entspricht den aktuellen DIN-Normen für Sicherheit, Ergonomie und Arbeitsbedingungen. Vorgesehen sind separate saubere und kontaminierte Zonen, vier Ruheräume sowie ein Sozialbereich für das Personal. Nachhaltigkeit spielt ebenfalls eine zentrale Rolle: Eine 90-kWp-Photovoltaikanlage bedeckt die Hälfte des Daches, und eine moderne VRF-Klimaanlage sorgt für Heizung und Kühlung.

Landrat Dr. Alexander Saipa und Langelsheims Bürgermeister Ingo Henze betonten die Bedeutung des Projekts. Sie hoben hervor, dass schnellere Einsatzzeiten und bessere Arbeitsbedingungen den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Goslar direkt zugutekommen werden.

Nach der Fertigstellung bietet die Wache den Rettungskräften optimierte Arbeitsbedingungen und effizientere Abläufe. Die Investition in moderne Technik und den strategischen Standort wird die Rettungsdienste in der gesamten Region stärken. Die Bauarbeiten haben begonnen; die Inbetriebnahme ist für den Spätsommer 2027 geplant.

Quelle